Geschlechtergleichstellung und Inklusion: Engagement in die Praxis umsetzen
10/02/2026
„Inklusion geschieht nicht zufällig. Unsere Gender Accountability Champions sorgen dafür, dass sie bewusst umgesetzt wird.“
Mit diesen Worten bekräftigt Ignacio Packer, Geschäftsführer von Caux Initiativen der Veränderung, sein persönliches und organisatorisches Engagement für die Förderung der Gleichstellung der Geschlechter. Als International Gender Champion engagiert sich Ignacio nicht nur persönlich, sondern auch im Namen der Stiftung Caux und sorgt zudem dafür, dass die Geschlechtergleichstellung in die Planung, Umsetzung und Bewertung der Arbeit der Stiftung einfliesst.
Von der Absicht zur breiteren Umsetzung
Im Jahr 2026 wird dieses Engagement entscheidend von ersten Schritten zu einer tieferen, organisationsweiten Praxis übergehen.
Durch geschulte Gender Accountability Champions und einen geschlechtergerechten Moderations - und Facilitationsrahmen werden die Caux Forum-EVents und alle von der Caux Foundation organisierten Veranstaltungen konkrete Gender-Ziele, inklusive Moderationsstandards sowie strukturierte Reflexion und Berichterstattung integrieren.
Die Gleichstellung der Geschlechter sollte kein Zusatz sein, sondern ein Kernelement der Organisationskultur und der gemeinsamen Verantwortung.
Ignacio Packer, Geschäftsführer von Caux Initiativen der Veränderung
Auf starken Fundamenten aufbauen
Diese Verpflichtungen für 2026 bauen auf den wichtigen Fortschritten des Jahres 2025 zwei zentralen organisatorischen Engagements auf:
Verpflichtung 1: Gender Accountability Champions in jedem Forum und bei allen Events
Im Jahr 2026 werden die Gender Accountability Champions innerhalb unserer Organisationsteams eine zentrale Rolle bei der Verankerung der Gleichstellung der Geschlechter in der Programmgestaltung und -durchführung spielen.
Diese Champions werden:
- eine gezielte Schulung in geschlechtersensibler Programmgestaltung, Moderation und Berichterstattung erhalten
- sicherstellen, dass jede Veranstaltung mindestens ein konkretes Ziel zur Gleichstellung der Geschlechter enthält
- nach jedem Caux Forum oder jedem Event einen kurzen Reflexionsbericht zur Geschlechterinklusion vorlegen, der direkt in die Wirkungsanalysen der Organisation einfliesst
Dieses Führungsmodell verlagert die Verantwortung von einem oder einer einzigen Ansprechpartner.in auf eine gemeinsame Teamverantwortung und unterstützt so eine tiefgreifendere und nachhaltigere organisatorische Transformation.
Verpflichtung 2: Ein geschlechtergerechter Moderations - und Facilitationsrahmen
Parallel dazu wird Caux Initiatives of Change weiterhin einen geschlechtergerechten Moderationsrahmen bei allen grösseren Veranstaltungen umsetzen, die im Caux Palace und anderswo in der Schweiz (mit)organisiert oder organisiert werden.
Im Jahr 2026 wird dieser Rahmen Folgendes gewährleisten:
- Mindestens 50 % geschlechtergerechte Vertretung unter den Moderator.inn.en und Facilitator.inn.en
- Klare Richtlinien für eine inklusive Sprache
- Eine strukturierte Feedbackschleife zu den Erfahrungen der Teilnehmenden in Bezug auf geschlechtsspezifische Sicherheit, Teilhabe und Repräsentation
Dieser Rahmen stellt sicher, dass Inklusion sichtbar, messbar und konsequent angewendet wird, was sowohl die Erfahrung der Teilnehmenden als auch die Rechenschaftspflicht der Organisation stärkt.
Eine gemeinsame Verantwortung für Inklusion
Bei der Stiftung Caux betrachten wir Geschlechtergleichstellung nicht als Nebeninitiative, sondern als Kernbestandteil unserer Arbeitsweise und als praktischen Motor für sinnvolle Veränderungen.
Jeder Schritt zählt. Durch die Führungsrolle unserer Geschäftsleitung, geschulte Gender Accountability Champions und organisationsweite Standards setzen wir uns dafür ein, die Gleichstellung der Geschlechter zu einem gemeinsamen Wert und Standard zu machen, der die Art und Weise prägt, wie wir - gemeinsam - zusammenkommen, führen und mehr Inklusion fördern!
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