Tools for Changemakers

Europa im Dialog

12. - 16. Juli 2020

Aufgrund der Risiken im Zusammenhang mit dem Coronavirus (COVID-19) können wir momentan keine Anmeldungen für das Caux Forum 2020 entgegennehmen. Ausserdem kann es zu einer Änderung der Konferenztermine kommen. Bleiben Sie dran - wir werden Sie über die weiteren Entwicklungen auf dem Laufenden halten!

 

In den letzten Jahren haben populistische Strömungen sowohl in Europa als auch weltweit zugenommen. Diese versuchen, das empfundenes Misstrauen zwischen Individuen, der Gesellschaft und zwischen Ländern auszunutzen. Rechtsextreme Bewegungen sind sichtbarer, viele Menschen sind durch islamische Radikalisierung beunruhigt, Antisemitismus und Islamophobie treten häufiger zu Tage und ungelöste historische Traumata und Ungerechtigkeiten sorgen für Konflikte und Spannungen. Europa scheint fragmentierter und polarisierter als noch vor einigen Jahrzehnten.

Um diesen Trend umzukehren, müssen Menschen und Organisationen aller Ebenen einbezogen werden, um Vertrauen und sozialen Zusammenhalt zu schaffen. Korrekt geführte und verständnisvolle Dialoge können eine effiziente Methode zur Annäherung von Einzelpersonen und der Gesellschaft sein, die gegenseitiges Verständnis, Respekt und Akzeptanz fördert. So können Vorurteile oder Fehleinschätzungen aufgegriffen und historische Wunden und Traumata überwunden werden. Dafür brauchen wir Expertinnen und Experten aus der Praxis, die sich der starken Wirkung von Dialogen bewusst sowie fähig und selbstbewusst sind, um diese effizient bei ihrer Arbeit vor Ort einzusetzen.

 

Über uns

Tools for Changemakers – Europa im Dialog ist ein fünftägiges Event mit dem Ziel, aktive Personen aus der Gesellschaft (Trainerinnen, Trainer, Facilitatorinnen, Facilitatoren, Aktivistinnen, Aktivisten, Sozialarbeiterinnen, Sozialarbeiter, Erzieherinnen und Erzieher usw.), die sich für Gemeinschaftsbildung und den Aufbau von Vertrauen engagieren, an einen Tisch zu bringen. Die Themen, mit denen wir uns befassen werden, orientieren sich nicht ausschliessen an Europa, sondern sind derzeit auch global von Relevanz. Daher freuen wir uns über die Teilnahme und den Beitrag von Menschen aus aller Welt, um voneinander zu lernen.

Gemeinsam untersuchen wir verschiedene Dialogansätze und Fallbeispiele und tauschen persönliche Erfahrungen sowie Modelle und Praktiken aus, die Dialog möglich machen. Dabei werden bewährte Verfahren berücksichtigt und Hindernisse analysiert, die dem Fortschritt im Weg stehen können. Wir bieten Trainingsmöglichkeiten zu Dialog-Methoden zum Aufbau von Vertrauen und bilden Menschen weiter, damit sie Herausforderungen in ihrem persönlichen Umfeld besser begegnen können.

Unsere Teilnehmenden werden von grossartigen Referentinnen und Referenten, dem Austausch mit Menschen, die vor Ort und an unterschiedlichsten Projekten arbeiten sowie durch neugewonnenes Selbstbewusstsein und Fertigkeiten im Umgang mit Herausforderungen in ihrem Umfeld, inspiriert und motiviert. 

Bislang kamen bei unserem Forum Menschen aller Generationen und unterschiedlicher Herkunft aus ganz Europa und darüber hinaus zusammen, die leidenschaftlich und offen aus ihrem Leben berichteten. Diese Vielfalt macht unser Event zu einer einzigartigen und besonderen Erfahrung.

 

Was T4C bietet

Die Konferenz bietet Plenarsitzungen, Kleingruppen zum Austausch und für Diskussionen, Dialogmöglichkeiten, Training, Zeit für stille Reflexion, Netzwerkmöglichkeiten und künstlerische Momente.

Ausgangspunkt der Konferenez ist unsere Überzeugung, dass Dialog ein wesentlicher Prozess dafür ist, um in den heutigen turbulenten Zeiten Vertrauen und sozialen Zusammenhalt aufzubauen. Das Wort Dialog stammt von den griechischen Wörtern "dia" (= durch) und "logos" (=Sprache). Heute sehen wir Dialog als eine Art der Diskussion, die darauf abzielt, gegenseitig Einsicht und Verständnis zu fördern. Er erfordert genaues Zuhören und den Wunsch, vom Anderen zu lernen.
 
Wir haben inspirierende Referentinnen und Referenten sowie Trainerinnen und Trainer eingeladen, die ihr Wissen und ihre Fähigkeiten an Menschen weitergeben möchten, um Dialog in ihrem Umfeld heilend einzusetzen. Wir bieten 9 Trainingskurse an, bei denen praktische Werkzeuge und vielfältige Methoden erlernt werden können. Ausserdem haben die Teilnehmenden die einzigartige Gelegenheit, an moderierten Dialogen zu 5 Themenbereichen teilzunehmen.

Die morgendlichen Plenarsitzungen konzentrieren sich jeden Tag auf einen Aspekt des Dialogs und ziehen sich als roter Faden durch die Konferenz.

 

Wer sollte daran teilnehmen?
  • Grassroot-Praktikerinnen und -Praktiker an der Basis (Trainer/Trainerinnen, Vermittler/Vermittlerinnen, Aktivisten/Aktivistinnen, Gemeindearbeiter/-arbeiterinnen, Pädagogen/Pädagoginnen usw.), die europa- und weltweit im Bereich der Gemeinschafts- und Vertrauensbildung tätig sind.
  • Junge Changemaker, die sich für die Zukunft Europas engagieren
  • Organisationen, die in diesem Bereich tätig sind und eine Partnerschaft/Unterstützung suchen
  • Teams und Einzelpersonen, die in Europa und darüber hinaus in der IofC-Arbeit tätig sind
  • Alle anderen, die daran interessiert sind, etwas über Dialog als eine effiziente Methode zur Bekämpfung von Misstrauen und Spaltung zwischen einzelnen Menschen und Gemeinschaften zu erfahren.

 

Programm 

In der Eröffnungssitzung ("Warum Dialog?") wird untersucht, warum Dialog in unserer heutigen fragmentierten Welt so wichtig ist.


Am zweiten Tag der Konferenz ("Lasst uns reden!") gibt das Plenum Einblicke in unser Verständnis von Dialog und wie und wo wir damit beginnen können. Wir hören Expertenberichte aus der Praxis über Erfahrungen beim Aufbau von Dialogen sowohl damit verbundene Höhen, Tiefen, Fallstricke und Erfolge.
 
Am 3. Tag ("Lasst uns zuhören!") werfen wir einen Blick auf innovativen Projekte in Europa. Wir können viel von Menschen lernen, die praktische Arbeit leisten. Wie nutzen sie Dialog als Instrument und welchen Beitrag hat er zum Erfolg ihres Projekts geleistet? Was hat sich bewährt - und was nicht?

Die 4. Plenarsitzung ("Lasst uns nachdenken!") befasst sich mit Geschichten und Berichten persönlicher Veränderung und der Identifizierung der Schlüsselmerkmale eines erfolgreichen Dialogs.

Bevor wir die Konferenz abschliessen, überdenken wir nächste Schritte und Massnahmen, die wir aufgrund unserer Erfahrungen und unseres gemeinsamen Lernens gehen und ergreifen möchten ("Lasst uns handeln!").

 

****Optionales Programm: Raum für die Teilnehmer, um Workshops, Präsentationen, Vorträge, Dialoge, Treffen usw. anzubieten und zu leiten.

 

 

 

Im diesem Zusammenhang finden im Vorfeld und zeitgleich drei spannende Initiativen für junge Menschen statt:

 

  • Young-Ambassadors-Programm (YAP) – Dieses Programm für junge Menschen wird zum sechsten Mal in Folge wichtiger Bestandteil der Konferenz sein. Im Rahmen des Programms kommen Jugendliche und junge Erwachsene aus verschiedenen Teilen Europas zusammen, um Erfahrungen und Wissen auszutauschen, gemeinsam zu lernen und sich für Veränderungen einzusetzen. Das Programm unterstützt eine junge Generation von Aktivistinnen und Aktivisten beim Umgang mit den Herausforderungen, mit denen wir uns in Europa konfrontiert sehen.

 

  • Learning to be a Peacemaker (LPM) – LPM ist ein Programm für junge europäische Musliminnen und Muslime und besteht aus zwei Teilen: Teil 1 ist ein Kurs über islamische Ansätze der Friedensförderung unter der Leitung von Imam und Moderator Ajmal Masroor. Der zweite Teil von LPM besteht aus der Teilnahme an der Konferenz "Tools for Changemakers".

 

  • Caux Scholars-Programm: (CSP): Zum ersten Mal ist das Caux Scholars-Program in diesem Jahr integrierter Teil der Konferenz. CSP ist ein vierwöchiger Studienkurs über Konflikttransformation, der alljährlich in Caux / Schweiz stattfindet. Das Programm vertieft die Arbeit von Fachleuten mit den Schwerpunkten Konflikttransformation, Gesetzgebung und Politik, Entwicklungsstudien, internationale Beziehungen und Übergangsjustiz durch erfahrungsbezogene Lernmethoden und die Zusammenarbeit mit Scholars aus aller Welt.

 

Tools for Changemakers 2019

Trainingskurse

Der Workshop bietet mit "Presence in Action" einen neuen ganzheitlichen Ansatz, der hilft Heilungsprozesse und innere Selbstbestimmung einzuleiten und möglich zu machen.

 

 

Louie Gardiner

Louie Gardiner ist die Gründerin der P6-Konstellation - einem Rahmen, der Menschen den Zugang zur Praxis der Methode "Presence in Action" ermöglicht. Dieser kraftvolle Ansatz befähigt Menschen, sich auf eine tiefe persönliche Veränderung einzulassen und ihre Beziehungen zu sich selbst, zu anderen und zur Welt im Allgemeinen zu verändern. Sie ist Direktorin des Kollektivs Presence in Action (PIA) CIC and Potent 6, in dem sie als leitende PIA-Praktikerin und Lernpartnerin, Life-Coach und Trainerin/Facilitatorin tätig ist. Sie ist seit 2010 bei IofC tätig und initiierte 2015 in Grossbritannien das REAL Change-Programm.

 

Su Riddell

Su Riddell ist Outreach Worker for Initiativen der Veränderung mit Sitz in Oxford. Sie leitet unter anderem kleine Gruppen zur Vertiefung der Praxis der sogenannten Zeit der Stille. Sie setzt die Methode "Presence in Action" täglich ein, um ihre eigene Praxis dieser Momente der Stille zu unterstützen und bietet Einzelcoaching, um anderen dabei zu helfen, ihren eigenen Weg klarer und integer zu finden. Su arbeitet seit Jahren für IofC und vergleicht die Erfahrung von REAL Change mit der einer Bildrestauratorin, bei der uralte Ablagerungen von der Oberfläche eines alten Meisterwerks entfernt werden, so dass das Original frisch und hell zum Vorschein kommt.
 

 

 

Das sogenannte Inside-Out Leadership-Training vertieft Ihr Verständnis für die Bedeutung des eigenen "Ich" als grundlegendes Element jedes Dialogs.

 

Bhav Patel

Bhavesh Patel entwirft und leitet Bildungs- und Entwicklungsevents für Einzelpersonen, Organisationen und Netzwerke. Er ist davon überzeugt, dass es in einer zunehmend unsicheren Welt keine vorgefertigten, idealen, festgelegten Lösungen gibt. Für ihn können Organisationen ihr Entwicklungspotential entdecken lernen, indem sie Herz und Verstand ihrer Mitarbeitenden ansprechen. Seine Arbeit ist vielfältig und befasst sich mit strategischer Entwicklung, verbesserten Organisationsabläufen oder Gruppen, die ihre gemeinsame Vision entdecken. Er arbeitet ausserdem als Trainer und leitet Workshops für Eigenmanagement, Kommunikation, Coaching und den Entwurf und die Durchführung von Schulungen sowie deren Moderation. Bhav hat einen Master in Management-Psychologie und hat in mehr als 30 Ländern sowohl für soziale Einrichtungen als auch Unternehmen gearbeitet.

Dieser Trainingskurs ermöglicht, verschiedene Techniken und Methoden für die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an demokratischen Prozessen zu erlernen, einen Plan für diese Prozesse vorzubereiten, der sich auf die Endbenutzerinnen und -nutzer sowie alle beteiligten Interessenvertretenden konzentriert und verschiedenen Prozessphasen einzuüben.

 

Leonid Donos

Leonid Donos ist Projektmanager sowie Experte für die Stärkung von Projekten für eine partizipative Entscheidungsfindung und Berater für partizipatives Haushaltsplanung, Bürgerbeteiligung bei Kommunalhaushalten und Jugendbeteiligung. Ausserdem ist er Spezialist für partizipative Stadtplanung und strategische Raumplanung. Leonid setzt in seiner Gruppenmoderation gewaltfreie Kommunikations- und Dialogmethoden ein.  

Urszula Majewska

Urszula Majewskas Leidenschaft und Arbeitsschwerpunkt ist die soziale Kommunikation und Partizipation. Sie ist Fachfrau für internationale Beziehungen, Journalistin und Mediatorin und ausserdem ausgebildet in öffentlicher Beratung und für die Lösung sozialer Konflikte. Nach zehn Jahren Arbeit in der Kommunalverwaltung in Warschau und drei Jahren als stellvertretende Direktorin des Zentrums für soziale Kommunikation im Warschauer Rathaus koordinierte sie ein Projekt zur Umsetzung des Bürgerhaushalts in Georgien und arbeitete als Expertin und Ausbilderin für Bürgerbeteiligung. Derzeit arbeitet sie am Labor für soziale Innovation in Gdynia und arbeitet mit dem Solidaritätsfonds PL in Georgien im Bereich einer partizipatorischen Haushaltsgestaltung zusammen.

 

 

 

Der Workshop vermittelt den Teilnehmenden sowohl ein besseres Verständnis für den Einsatz von Dialogen als Instrument der Konfliktprävention und Konfliktlösung als auch  die erforderlichen Fähigkeiten und Kenntnisse, um dialogbezogene Projekte zu entwickeln und Dialogprozesse in ihrem Umfeld zu erleichtern.

Mit: Trainerinnen und Trainer aus dem KAICIID & WOSM-Netzwerk

 

Joint logos Dialogue for Peace Workshop T4C 2020

T4C 2020 logo Integration through Dialogue

In den letzten drei Jahren führte das KAICIID-Programm für die soziale Eingliederung von Flüchtlingen in Europa in Wien das Projekt "Integration durch Dialog" mit Flüchtlingen und Menschen mit Migrationshintergrund durch. Basierend auf diesen Erfahrungen wurde 2019 das Toolkit "Integration durch Dialog" veröffentlicht. Es enthält 13 Module, die darauf abzielen, Neuankömmlinge in alle Aspekte ihres Gastlandes zu integrieren, indem sie einen dialogischen Ansatz für praktische Integrationsthemen verwenden.
Das Training des "Integration durch Dialog"-Toolkits vermittelt den Teilnehmenden grundlegende Kenntnisse, Fertigkeiten und Techniken, um den Dialog mit Flüchtlingen und Menschen mit Migrationshintergrund zu erleichtern und die soziale Integration zu stärken. Eine Mischung aus theoretischen und praktischen Elementen, einschliesslich praktischer Erfahrung in der Moderation und im Dialog, gibt den Teilnehmenden die Möglichkeit, das Gelernte direkt in ihrem Berufs- und Privatleben anzuwenden.

 

Badi Niyazi

Badi Niyazi arbeitet als Projekt-Koordinator für das Internationale Dialogzentrum (KAICIID) und konzentriert sich auf die Entwicklung des KAICIID-Programms zur Unterstützung von Flüchtlingen in Europa. Bevor er zu KAICIID kam, arbeitete Badi Niyazi als Klassenlehrer, unterrichtete Deutsch und Geschichte und entwickelte verschiedene Integrationsprojekte mit neu nach Österreich gekommenen Schülerinnen und Schülern. Er hat das Programm "Teach for Austria" abgeschlossen, das sich für Bildungsgerechtigkeit durch die Unterstützung sozio-ökonomisch benachteiligter Schülerinnen und Schüler einsetzt. Ausserdem war Badi in zivilgesellschaftlichen Organisationen, wie dem Friedensausschuss und dem Ausschuss für die Stellung der Frau bei den Vereinten Nationen, aktiv. Badi hat einen Master-Abschluss in Politikwissenschaft der Universität Wien und einen Bachelor-Abschluss in Deutsch und Geschichte der Pädagogischen Hochschule Wien.

 

Elisabeth Palugyay

Elisabeth Palugyay war in Wien als Migrationsbeauftragte und Sektionsleiterin für Flüchtlingshilfe und Migration für das Rote Kreuz Österreich zuständig, als sie ihre Zusammenarbeit mit dem Internationalen Dialogzentrum KAICIID begann und Gründungsmitglied des Netzwerks für Dialog wurde. Sie war in Wien für Integrationsprojekte mit einem besonderen Schwerpunkt auf interkulturellem Austausch zuständig, die vom Roten Kreuz durchgeführt wurden. Die Entwicklung des Toolkits für das Projekt "Integration durch Dialog" war Teil dieser Zusammenarbeit. Elisabeth Palugyay hat einen Master-Abschluss in Politikwissenschaft und Völkerrecht der Ludwig-Maximilians-Universität München/Deutschland. Als Alumna der Diplomatischen Akademie in Wien legte sie einen besonderen Schwerpunkt auf internationale Beziehungen und humanitäres Recht. In ihrer derzeitigen Rolle als Mitarbeiterin des Internationalen Fellowship-Programms von KAICIID fördert Elisabeth den interkulturellen und interreligiösen Dialog als wesentlichen Teil interkultureller Integrationsprojekte und langfristiger sozialer Integration.

 


Trainerinnen und Trainer

Louie Gardiner
Direktorin von Presence In Action (PIA) Collective CIC and Potent 6
Grossbritannien
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Louie Gardiner ist die Gründerin der P6-Konstellation - einem Rahmen, der Menschen den Zugang zur Praxis der Methode "Presence in Action" ermöglicht. Dieser kraftvolle Ansatz befähigt Menschen, sich auf eine tiefe persönliche Veränderung einzulassen und ihre Beziehungen zu sich selbst, zu anderen und zur Welt im Allgemeinen zu verändern. Sie ist Direktorin des Kollektivs Presence in Action (PIA) CIC and Potent 6, in dem sie als leitende PIA-Praktikerin und Lernpartnerin, Life-Coach und Trainerin/Facilitatorin tätig ist. Sie ist seit 2010 bei IofC tätig und initiierte 2015 in Grossbritannien das REAL Change-Programm.
Su Riddell
IofC-Lokalkoordinatorin Oxford
Grossbritannien
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Su Riddell ist Outreach Worker for Initiativen der Veränderung mit Sitz in Oxford. Sie leitet unter anderem kleine Gruppen zur Vertiefung der Praxis der sogenannten Zeit der Stille. Sie setzt die Methode "Presence in Action" täglich ein, um ihre eigene Praxis dieser Momente der Stille zu unterstützen und bietet Einzelcoaching, um anderen dabei zu helfen, ihren eigenen Weg klarer und integer zu finden. Su arbeitet seit Jahren für IofC und vergleicht die Erfahrung von REAL Change mit der einer Bildrestauratorin, bei der uralte Ablagerungen von der Oberfläche eines alten Meisterwerks entfernt werden, so dass das Original frisch und hell zum Vorschein kommt.  
Bhav Patel
Trainer & Facilitator
Moldawien / Grossbritannien
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Bhavesh Patel entwirft und leitet Bildungs- und Entwicklungsevents für Einzelpersonen, Organisationen und Netzwerke. Er ist davon überzeugt, dass es in einer zunehmend unsicheren Welt keine vorgefertigten, idealen, festgelegten Lösungen gibt. Für ihn können Organisationen ihr Entwicklungspotential entdecken lernen, indem sie Herz und Verstand ihrer Mitarbeitenden ansprechen. Seine Arbeit ist vielfältig und befasst sich mit strategischer Entwicklung, verbesserten Organisationsabläufen oder Gruppen, die ihre gemeinsame Vision entdecken. Er arbeitet ausserdem als Trainer und leitet Workshops für Eigenmanagement, Kommunikation, Coaching und den Entwurf und die Durchführung von Schulungen sowie deren Moderation. Bhav hat einen Master in Management-Psychologie und hat in mehr als 30 Ländern sowohl für soziale Einrichtungen als auch Unternehmen gearbeitet.  
Leonid Donos
Geschäftsführer des Gemeindeverbands für partizipative Entwicklung
Ukraine
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Leonid Donos ist Projektmanager sowie Experte für die Stärkung von Projekten für eine partizipative Entscheidungsfindung und Berater für partizipatives Haushaltsplanung, Bürgerbeteiligung bei Kommunalhaushalten und Jugendbeteiligung. Ausserdem ist er Spezialist für partizipative Stadtplanung und strategische Raumplanung. Leonid setzt in seiner Gruppenmoderation gewaltfreie Kommunikations- und Dialogmethoden ein.  
Urszula Majewska
Fachfrau für partizipative Demokratie in Zusammenarbeit mit dem Social Innovation Lab in Polen und dem Solidaritätsfonds PL in Georgien
Polen
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Urszula Majewskas Leidenschaft und Arbeitsschwerpunkt ist die soziale Kommunikation und Partizipation. Sie ist Fachfrau für internationale Beziehungen, Journalistin und Mediatorin und ausserdem ausgebildet in öffentlicher Beratung und für die Lösung sozialer Konflikte. Nach zehn Jahren Arbeit in der Kommunalverwaltung in Warschau und drei Jahren als stellvertretende Direktorin des Zentrums für soziale Kommunikation im Warschauer Rathaus koordinierte sie ein Projekt zur Umsetzung des Bürgerhaushalts in Georgien und arbeitete als Expertin und Ausbilderin für Bürgerbeteiligung. Derzeit arbeitet sie am Labor für soziale Innovation in Gdynia und arbeitet mit dem Solidaritätsfonds PL in Georgien im Bereich einer partizipatorischen Haushaltsgestaltung zusammen.
Badi Niyazi
Projekt-Koordinator bei KAICIID
Österreich
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Badi Niyazi arbeitet als Projekt-Koordinator für das Internationale Dialogzentrum (KAICIID) und konzentriert sich auf die Entwicklung des KAICIID-Programms zur Unterstützung von Flüchtlingen in Europa. Bevor er zu KAICIID kam, arbeitete Badi Niyazi als Klassenlehrer, unterrichtete Deutsch und Geschichte und entwickelte verschiedene Integrationsprojekte mit neu nach Österreich gekommenen Schülerinnen und Schülern. Er hat das Programm "Teach for Austria" abgeschlossen, das sich für Bildungsgerechtigkeit durch die Unterstützung sozio-ökonomisch benachteiligter Schülerinnen und Schüler einsetzt. Ausserdem war Badi in zivilgesellschaftlichen Organisationen, wie dem Friedensausschuss und dem Ausschuss für die Stellung der Frau bei den Vereinten Nationen, aktiv. Badi hat einen Master-Abschluss in Politikwissenschaft der Universität Wien und einen Bachelor-Abschluss in Deutsch und Geschichte der Pädagogischen Hochschule Wien.
Elisabeth Palugyay
Mitglied beim International Fellowship Programme von KAICIID
Österreich
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Elisabeth Palugyay war in Wien als Migrationsbeauftragte und Sektionsleiterin für Flüchtlingshilfe und Migration für das Rote Kreuz Österreich zuständig, als sie ihre Zusammenarbeit mit dem Internationalen Dialogzentrum KAICIID begann und Gründungsmitglied des Netzwerks für Dialog wurde. Sie war in Wien für Integrationsprojekte mit einem besonderen Schwerpunkt auf interkulturellem Austausch zuständig, die vom Roten Kreuz durchgeführt wurden. Die Entwicklung des Toolkits für das Projekt "Integration durch Dialog" war Teil dieser Zusammenarbeit. Elisabeth Palugyay hat einen Master-Abschluss in Politikwissenschaft und Völkerrecht der Ludwig-Maximilians-Universität München/Deutschland. Als Alumna der Diplomatischen Akademie in Wien legte sie einen besonderen Schwerpunkt auf internationale Beziehungen und humanitäres Recht. In ihrer derzeitigen Rolle als Mitarbeiterin des Internationalen Fellowship-Programms von KAICIID fördert Elisabeth den interkulturellen und interreligiösen Dialog als wesentlichen Teil interkultureller Integrationsprojekte und langfristiger sozialer Integration.

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T4C 05. - 16. Juli 2020

Learning to be a Peacemaker


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gebühren

Standard-Zimmer für 2 Personen
  • Unterbringung und Verpflegung*CHF 380 (4 Übernachtungen)
  • ForumsgebührenCHF 720
  • GesamtCHF 1100
Standard-Zimmer für 1 Person
  • Unterbringung und Verpflegung*CHF 480 (4 Übernachtungen)
  • ForumsgebührenCHF 720
  • GesamtCHF 1200
Premium-Zimmer für 2 Personen
  • Unterbringung und Verpflegung*CHF 580 (4 Übernachtungen)
  • ForumsgebührenCHF 720
  • GesamtCHF 1300
Premium-Zimmer für 1 Person
  • Unterbringung und Verpflegung*CHF 680 (4 Übernachtungen)
  • ForumsgebührCHF 720
  • GesamtCHF 1400

* Preise pro Person mit Vollpension. Anmeldegebühr CHF 50 pro Person.

Zusatzübernachtungen vor oder nach dem Event können zum selben Preis gebucht werden.

Sie können auch als Tagesgast an einem Event teilnehmen. Unsere Forumsgebühr für Tagesgäste beträgt CHF 270 und umfasst die Teilnahme am Event, eine Mahlzeit und zwei Kaffee/Teepausen.  

Im Preis nicht inbegriffen ist die obligatorische Kurtaxe : CHF 5.00 pro Person pro Übernachtung (frei für Kinder bis 15 Jahren)

Klicken Sie hier für weitere Informationen zu unseren Preisen, möglichen Stipendien und unseren Zimmerangeboten.  


organizing team

Diana Damsa

Diana Damsa

Leitung & Management - Tools for Changemakers
Diana Topan

Diana Topan

Kommunikationsleiterin
Neil Oliver

Neil Oliver

Konferenzdesign-Koordinator
Jane Wuth

Jane Wuth

Konferenzdesign-Koordinatorin
Shamail Haydar

Shamail Haydar

Kommunikationsbeauftragte
Aleksandra Kielek

Aleksandra Kielek

Community-Koordinatorin
Violeta Frimu

Violeta Frimu-Patel

Trainingskurs-Koordinatorin
Simona Torotcoi

Simona Torotcoi

Logistik-Koordinatorin
John Bond

John Bond

Leitung Sonderdelegationen
Bhav Patel

Bhavesh Patel

Caux Design Team
Sezan Eyrich

Sezan Eyrich

YAP Koordination
Patrycja Pociecha

Patrycja Pociecha

YAP Content Design / Trainerin
Rob Lancaster

Rob Lancaster

YAP Content Design / Trainer
Timo Pfender

Timo Pfender

YAP Koordination Follow-up

vergangene Konferenzen