Ethisches Leadership im Business

Innovation für menschlichen Fortschritt

25. - 26. Juni 2020

Aufgrund der Risiken im Zusammenhang mit dem Coronavirus (COVID-19) können wir momentan keine Anmeldungen für das Caux Forum 2020 entgegennehmen. Ausserdem kann es zu einer Änderung der Konferenztermine kommen. Bleiben Sie dran - wir werden Sie über die weiteren Entwicklungen auf dem Laufenden halten!

 

Bildung ist die mächtigste Waffe, mit der du die Welt verändern kannst.
Nelson Mandela


Im 21. Jahrhundert hängen Geschäftsmöglichkeiten und nachhaltiger Erfolg von gut ausgebildeten und werteorientierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ab. Weltweit herrscht ein wachsender Talentmangel, der auf einen digitalen und demografischen Wandel zurückzuführen ist. Gleichzeitig besteht die dringende Notwendigkeit, innovative Wege zu finden, um Menschen in ärmeren Ländern den Zugang zu einer Grundausbildung zu gewährleisten.


Bildung ist ein Menschenrecht. Ziel 4 der Nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen ist es, sicherzustellen, dass alle Menschen Zugang zu einer qualitativ hochwertigen Bildung und zu Möglichkeiten eines lebenslangen Lernens haben.


Wenn wir diese Ziele erreichen und die Qualifikationslücke im digitalen Zeitalter verringern wollen, müssen Geschäftsleute sowie Unternehmerinnen und Unternehmer innovativ sein. Neue Entwicklungen in der Bildungstechnologie (EdTech) bieten personalisierte Lern- und Trainingsmöglichkeiten, wie z.B. Online-Kurse, die auf künstlicher Intelligenz basieren, sowie den Einsatz virtueller und erweiterter Realität. Diese Innovationen können weltweit den Fortschritt in der Bildung beschleunigen.


Um das Beste aus einer solchen Technologie herauszuholen, müssen Benutzerinnen und Benutzer auch in den grundlegenden Kompetenzen der Datensicherheit und des Datenschutzes geschult werden. Echte digitale Kompetenz im 21. Jahrhundert erfordert jedoch Lebenskompetenz, die auf Werten und ethischen Überlegungen basiert.


Die Veranstaltung Ethisches Leadership im Business im Rahmen des Caux Forums 2020 bringt Geschäftsleute, Unternehmerinnen und Unternehmer, Investorinnen und Investoren, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Vertreterinnen und Vertreter des öffentlichen Sektors zusammen, um Innovationen in den Bereichen Bildung und lebenslangem Lernen auf den Grund zu gehen. Neben strukturierten Aktivitäten, wie Panels und Workshops, bietet sie ausserdem Zeit und Raum zum "Aufladen".  


Besuchen Sie uns vom 25. bis 26. Juni 2020 in Caux/Schweiz!

 

Was ELB 2020 bietet

  • Der Austausch beim Storysharing zum Schliessen der Qualifikationslücken im digitalen Zeitalter wird Sie begeistern.
  • Expertengeführte Workshops vermitteln Ihnen praxisnahe Lösungen.
  • Knüpfen Sie Kontakte zu Menschen aus der ganzen Welt sowie neue Geschäftsbeziehungen und Freundschaften.

 

Zentrale Themen

  • Unternehmensführung beim Aufbau von Lernkulturen
  • Innovation durch junge Menschen in der Bildungstechnologie (EdTech)
  • Überwindung von Geschlechter- und Altersbarrieren in Bildung und Lernen
  • Investitionen in Bildung und Innovationen für lebenslanges Lernen
  • Die Rolle der EdTech in Flüchtlingslagern und Konfliktzonen
  • Werteorientiertes Leadership und Lebenskompetenz im 21. Jahrhundert
  • Die Rolle von Werten und ethischem Leadership in der digitalen Kompetenz

ELB 2019

Warum könnte diese Konferenz von Interesse für Sie sein?

Treffen Sie Fachleute, Rednerinnen und Redner sowie Influencerinnen und Influencer: Ja, persönliche Gespräche sind immer noch der beste Weg, um die neuesten Informationen zu erhalten und von den persönlichen und beruflichen Erfahrungen anderer Menschen zu lernen.

Networking rund um die Uhr: Die Veranstaltung soll den ständigen Austausch von Ideen ermöglichen. Dies bringt nicht nur neue Erkenntnisse, sondern hilft Ihnen auch, neue Geschäftsbeziehungen aufzubauen und bestehende Freundschaften zu vertiefen.

Neue Werkzeuge & Methoden: Sie erhalten nicht nur eine praktische Demonstration, wie neue Technologien den menschlichen Fortschritt fördern, sondern lassen sich auch durch den Austausch persönlicher Erfahrungen und Diskussionen in kleinen Gruppen inspirieren.

Fordern Sie sich selbst heraus: Verlassen Sie Ihre Komfortzone und kehren Sie mit frischen Ideen für Ihr persönliches und berufliches Leben nach Hause zurück. Setzen Sie sich mit neuen Geschäftsmethoden, Ideen und Einsichten von Menschen anderer kultureller und beruflicher Herkunft auseinander.

Investieren Sie in Ihr Wachstum: Ihr Aufenthalt in Caux ist eine gut investierte Zeit! Sie werden von den Erfahrungsberichten anderer, neuen Techniken und Methoden sowie einem neuen Netzwerk inspiriert nach Hause zurückkehren. Diese Erfahrung wird Ihre Kreativität anregen.

Sichtbarkeit: Bei dieser Veranstaltung geht es um den Austausch bewährter Praktiken wertebasierter Geschäftsmethoden. Sie werden die Gelegenheit haben, die "Innovation für den menschlichen Fortschritt" Ihres Unternehmens vorzustellen.

Geniessen: Sie werden in dem wunderschönen Caux Palace mit einem atemberaubenden Blick auf den Genfer See und die umliegenden Alpen wohnen. Ihre Zeit abseits des Alltags wird Ihnen das Gefühl geben, entspannt, gelassen und kreativ zu sein.

 
Wer wird bei Ethical Leadership in Business 2020 dabei sein?

Die SDGs der UNO spiegeln die Vernetzung und gegenseitige Abhängigkeit der Herausforderungen und Chancen unserer globalen Gesellschaft wider.

Um ein vollständiges Bild davon zu zeichnen, wie neue Technologien den menschlichen Fortschritt fördern können, wird die Veranstaltung Ethisches Leadership im Business 2020 die Kraft von Menschen aus der ganzen Welt nutzen, die in verschiedenen Branchen, im öffentlichen Sektor, in der Wissenschaft, in Start-ups, in Unternehmen und internationalen Organisationen tätig sind.

 

Young Leaders - Lernen für den Wandel

Während der Ethical Leadership in Business Konferenz haben Sie die Möglichkeit, junge Innovatoren im Bereich Bildung und Lernen aus der ganzen Welt zu treffen. IofC Schweiz will mit dem Programm Young Leaders - Learning for Change zur Erreichung des vierten UNO Nachhaltigkeitsziel beitragen.

 

Laden Sie hier das Konferenzprogramm 2020 in englischer Sprache herunter (Programmänderungen vorbehalten).

Das vierte Ziel der UNO für eine nachhaltige Entwicklung betrifft den Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung und lebenslangem Lernen - beides wesentliche Voraussetzungen für einen positiven Wandel in der Welt.

Wir leben in einer Zeit des ständigen, schnellen und tiefgreifenden Wandels, ausgelöst durch den Klimawandel und die digitale Transformation. Um die richtigen Antworten auf neue Fragen zu finden, müssen wir mehr und vielleicht auch anders lernen. Neugier, Kreativität und kritisches Denken sind ebenso wichtig wie Mathematik, IT, Sprachkenntnisse usw.. Wir müssen innovativ und genial sein, um eine gerechte, friedliche und nachhaltige Welt für uns und unsere Kinder zu schaffen.

Lernen braucht gut funktionierende Bildungssysteme, aber es kommt aus dem Inneren des Menschen. Es macht Spaß, aber manchmal ist es auch schmerzhaft. In Vorbereitung auf die bevorstehende Veranstaltung "Ethische Führung in der Wirtschaft" im Juni 2020 haben wir verschiedene Menschen aus der ganzen Welt eingeladen, um Geschichten von ihren Lernreisen zu erzählen. Diese Geschichten bieten inspirierende Einblicke und laden uns ein, über unsere Bildung und unser lebenslanges Lernen nachzudenken.

Meine Lerngeschichte" hofft, eine globale Lernerfahrung zu werden, die Menschen auf der ganzen Welt verbindet, indem sie ihre Geschichten über das, was wir alle täglich tun, austauschen: Lernen, um eine bessere Zukunft aufzubauen.

Ich lerne jeden Tag!

 

Christine Beerlie square big

 


Christine, Sie haben den Satz gewählt: Ich lerne jeden Tag! Was haben Sie bisher von der aktuellen Coronavirus-Epidemie gelernt?

Ich lerne, was viele von uns lernen müssen: wie man mit einem leeren Terminkalender leben und mit meiner Familie, meinem Freundeskreis und meinen beruflichen Kontakten in Verbindung bleiben kann, ohne sie zu treffen. Das hat mir gezeigt, was ich schon immer wusste, nämlich dass ich (die meisten) Menschen mag. Ich freue mich auf die Zeit, in der wir uns wieder von Angesicht zu Angesicht treffen können.


Es ist uns eine grosse Ehre, Sie bei Initiativen der Veränderung Schweiz als Präsidentin des Stiftungsrats zu haben. Welche unerwarteten Dinge haben Sie in dieser Funktion gelernt?

Ich hatte nicht erwartet, dass das internationale Netzwerk tatsächlich so gross und stark sein würde wie es scheint. Es ist beeindruckend zu sehen, dass so viele Menschen auf der ganzen Welt die gleichen Werte als Basis benutzen und zum Beispiel ethische Führung in der Wirtschaft fördern.

 

Was war die Schlüsselerfahrung, die Sie während Ihrer Zeit als Mitglied einer Anwaltskanzlei gelernt haben?

Dass Rechtsstaatlichkeit und eine unabhängige Justiz für das Wohlergehen und die Entwicklung eines Landes ebenso wichtig sind wie die Demokratie.

 

Man sagt, Politik sei eine "harte Schule": Was war die härteste Lektion, die Sie während Ihrer Zeit im Schweizer Parlament gelernt haben?

Dies ist vielleicht nicht die schwierigste Lektion, aber sie war interessant: Die Politikerinnen und Politiker, die man am häufigsten in den Medien hört und sieht, sind nicht diejenigen, die am härtesten für das Wohlergehen des Landes arbeiten.


Was war Ihre beste Lernerfahrung als Vizepräsidentin des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz?

Menschen in sehr schwierigen, sogar scheinbar aussichtslosen Kriegssituationen sind nicht einfach nur "Opfer". Es sind extrem starke Persönlichkeiten, die einfach nur den Raum und die Möglichkeit wollen, sich um ihre Familien zu kümmern.

 

Sie waren auch Lehrerin. In welcher Weise sollte das Schweizer Bildungssystem verändert werden, um auf die Chancen und Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu reagieren?

Die gegenwärtige Krise und die Schliessung von Schulen drängt das Schweizer Schulsystem zu einer viel stärkeren Digitalisierung. Dies wird sich nachhaltig positiv auswirken.

 

Aufgrund des demografischen Wandels und der technologischen Innovation haben 33 Prozent der Schweizer Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber Einstellungsschwierigkeiten. Wie können wir lebenslanges Lernen und Umschulungen in der Schweiz beschleunigen?

Ich glaube, die Einstellung der Menschen hat sich in den letzten Jahren sehr stark verändert. Jede und jeder weiss, dass er oder sie ein Leben lang in das Lernen investieren muss, wenn er oder sie mit den neuen Entwicklungen Schritt halten und eine Beschäftigungsfähigkeit sichern will.


Wie halten Sie mit dem digitalen Wandel Schritt?

Ich weiss nicht, ob ich mit der Entwicklung Schritt halten kann. Ich benutze meinen Computer und mein Tablett, weil es ohne sie nicht möglich ist, zu arbeiten. Ich weiss nicht wirklich, wie sie funktionieren: aber das gilt auch für mein Auto!

 

Sie sind offiziell im Ruhestand, aber in Wirklichkeit sind Sie sehr aktiv. Wie geben Sie Ihre Lebenserfahrung an andere weiter?

Ich habe keine Lektionen weiterzugeben: Ich bin sehr glücklich, wenn ich hier und da helfen kann.


Wer ist Ihr bester Lehrer?

Das Leben und mein Hund.

 

Was hat Sie das Leben gelehrt?

Dass man, wenn man versucht, in jeder Situation sein Bestes zu geben, verwurzelt und ruhig bleibt. Aber die wichtigsten Dinge im Leben lassen sich kaum beeinflussen.

 

Was wollen Sie lernen, das Sie sich noch nicht getraut haben?

Den Tango.

 

Damit Lernen wieder Spass macht!

 

Bram Jonker long

 

Was haben Sie heute gelernt?

Dass die Menschen in meinem Team aussergewöhnliche Menschen mit einem grossen Herzen sind.


Wie lernen Sie? Was ist Ihr ganz persönlicher Lernstil?

Ich war nie ein guter Lerner in der Schule, wo die primäre Informationsquelle Lehrbücher sind. Am besten lerne ich, wenn ich jemanden über ein Thema sprechen höre und sehe, das ihn wirklich begeistert. Mit den Online-TED-Gesprächen habe ich für mich eine neue Art des Lernens gefunden, die das Lernen wieder zum Vergnügen macht. Ich kann den TED-Gesprächen stundenlang am Flughafen oder beim Entspannen in einem heissen Bad zusehen.


Hat Ihre frühere Lernerfahrung Einfluss auf Ihre heutige Art des Lernens?

Während meiner Zeit in der Schule oder an der Universität war es mir nicht möglich, Wissen aufzunehmen, indem ich einem Lehrer zuhörte, der mir Powerpoint-Folien oder Seiten aus einem Lehrbuch vorlas. Obwohl ich manchmal versucht bin, Bücher, die ich unbedingt lesen muss, auf Flughäfen zu kaufen, lese ich sie nie wirklich zu Ende. Da ich also weiss, dass Inhalte in Textform nicht funktionieren, habe ich meine Art zu lernen geändert, indem ich mir Videoinhalte mit Sprechern anschaue, die ihre Begeisterung und Leidenschaft für ihr Fachgebiet zeigen.


Mussten Sie frühere Lernerfahrungen oder -gewohnheiten "verlernen"?

Ja, ich musste akzeptieren, dass ich einfach kein guter Leser bin. Ich kann neidisch darauf sein, wie sich Menschen beim Lesen von Büchern konzentrieren können. Für mich sieht es intelligenter aus, ein Buch zu lesen als ein Video anzusehen. Aber ich habe akzeptiert, dass ich einfach nie ein guter Leser sein werde und dass ich eine andere Art des Lernens brauche.


Haben Sie kürzlich unterrichtet?

Ja, ich unterrichte jeden Tag. Ich habe zwei kleine Kinder und ich glaube, dass man als Elternteil eine Art Lehrer ist. Nicht indem man ihnen sagt, was sie tun oder denken sollen, sondern indem man ihnen den Raum und die Sicherheit gibt, zu dem zu werden, was sie sein wollen. Man muss sie auf die Zukunft vorbereiten, indem man sich auf die Entwicklung zukünftiger Fähigkeiten konzentriert (Kreativität, kritisches Denken, Zusammenarbeit und Kommunikation) und sie dabei auf spielerische Art und Weise unterstützt.


Welche Leidenschaft treibt Sie an, wenn Sie lernen?

Neue Dinge zu lernen und das Gelernte im Freundeskreis und mit Teammitgliedern zu teilen. Das Beste ist, dass ich ihnen einfach einen Link schicken kann, um die gleichen Erfahrungen/Kenntnisse zu erhalten, die ich gemacht habe.


Wer ist Ihr bester Lehrer?

Die Person, von der ich am meisten lerne, ist mein Vorgesetzter bei Deloitte. Er ist eine inspirierende Führungspersönlichkeit mit aussergewöhnlichen Kenntnissen und Fähigkeiten im Umgang mit Menschen. Als unser CTO trägt er eine große Verantwortung, und die Art und Weise, wie er ein Umfeld schafft, in dem jeder seinen Beitrag leisten, lernen und wachsen kann, ist inspirierend. Ich lerne viel von der Art und Weise, wie er mit Menschen umgeht und wie er das Team leitet.


Was hat Sie das Leben gelehrt?

 Dass ich ich bin. Mit all meinen Unvollkommenheiten, was in Ordnung ist und mich zu dem macht, was ich bin.


Welche Art von Lernempfehlungen würden Sie Ihrem jüngeren Ich geben?

Du wirst auf dem Weg dazulernen, also sei nicht zu hart zu dir selbst und gib dir Zeit, zu wachsen.


Was haben Sie aus dem Scheitern gelernt?

Dass es wehtun kann, aber für später eine wertvolle Lektion ist.

 

Was haben Sie während Ihres letzten Aufenthalts beim Caux-Forum "Ethisches Leadership im Business" gelernt?

Die Bedeutung der Natur um mich herum, da sie inspiriert und Energie gibt.


Was wollen Sie lernen, aber Sie haben sich noch nicht getraut?

Singen.


Was werden Sie als nächstes lernen?

Wie virtuelle und erweiterte Realität aus technischer Sicht funktioniert und wie man sie auf das Unternehmen, in dem ich arbeite, übertragen kann.


Was würden Sie denjenigen empfehlen, die Schwierigkeiten haben, wieder mit dem Lernen zu beginnen?

Gestalten Sie es so, dass Sie wieder Spass haben. Schauen Sie, ob Sie das Lernen spielerisch gestalten können und finden Sie verschiedene Mittel, wie z.B. TED-Talks zu sehen.


Was lernen Sie, um sich in der ständigen Veränderung zurechtzufinden?

Eine Umgebung zu schaffen, in der man kontinuierlich lernt und sich wieder auf menschliche Fähigkeiten zu konzentrieren.


Welche Fähigkeiten braucht es im 21. Jahrhundert?

Kreativität, kritisches Denken, Zusammenarbeit und Kommunikation. Diese Fähigkeiten können nicht durch Computer ersetzt werden. Zweitens: Seien Sie offen für das Lernen und Spielen mit der Technologie.


Was haben Sie kürzlich gelernt, um den Planeten zu schützen?

Geschichten von Angst funktionieren nicht, Geschichten, die inspirieren, schon. Deshalb habe ich aufgehört, beunruhigende Inhalte darüber anzusehen, wie der Planet in Gefahr ist, und begonnen, nach Menschen zu suchen, die inspirieren und tatsächlich Initiativen starten, um Veränderungen voranzutreiben, ohne nach Anerkennung dafür zu suchen. Das inspiriert mich und aktiviert mich, um einen Beitrag zu leisten.


Was sind die wichtigsten Zutaten für den Aufbau einer Lernkultur am Arbeitsplatz?

Zunächst einmal muss für alle wieder klargestellt werden, dass es in Ordnung ist, Fragen zu stellen. In unserem digitalen Zeitalter tun wir fast so, als ob wir alles wissen müssten, da die Informationen so zugänglich sind. Um zu lernen, müssen wir wieder Fragen stellen. Ein Schlüsselfaktor ist es also, eine sichere Umgebung zu schaffen und mit gutem Beispiel voranzugehen, indem wir wieder anfangen, Fragen zu stellen. Zweitens: Machen Sie das Lernen wieder zum Vergnügen. Besonders bei der Entwicklung zukünftiger Fähigkeiten gibt es die Möglichkeit, auf spielerische Weise zu lernen. Stellen Sie sich vor, wieder zu lernen, wie man etwas in die Länge zieht (visuelles Storytelling) oder Fluchträume schafft. Und schaffen Sie sich und Ihrem Team während der Woche Zeit, um neues Wissen zu erwerben und Fähigkeiten zu entwickeln. Was ich am Arbeitsplatz sehr oft sehe, ist, dass es ein Budget für Lernaktivitäten gibt. Aber wenn eine Führungskraft es nicht nutzt, wird ihr/sein Team es auch nicht nutzen.


Unternehmen müssen auf kollektiven Zielen, Werten und Visionen aufbauen. Was muss gelernt werden, um das zu verwirklichen?

Zwei Dinge. Erstens: Beziehen Sie alle, auf allen Ebenen, in die Gestaltung ein, nicht auf der Grundlage von Marketing-Slogans, sondern auf der Basis dessen, was jeder wirklich glaubt und fühlt.

Zweitens: Gehen Sie mit gutem Beispiel voran! Wenn man es in Dokumente schreibt oder in Präsentationen einbindet, führt das zu nichts. Nur wenn das Leadership in Wort und Tat das vorlebt, was mit dem Zweck, dem Wert und der Vision übereinstimmt, werden andere folgen.

 

Wandel durch kritische Innovation anregen lernen

 

Jowan Oesterlund big

 

Jowan, Sie setzen Menschen für ein komfortableres Leben Mikrochips ein, d.h. wir müssen nicht mehr an unsere Autoschlüssel denken, wir können Türcodes und Passwörter vergessen etc. Besteht hierbei Gefahr, dass wir uns weniger einprägen und weniger lernfähig sind?

Nein, ganz im Gegenteil. Das Wegfallen eines grundsätzlichen Stresses, weil wir ständig nicht miteinander verbundene Unterlagen und Papiere mit uns herumtragen müssen, schafft mehr Zeit und Raum für kreatives Denken. Und wenn Sie die Kontrolle über Ihre digitale Identität haben und vollständig darüber verfügen, können Sie von den Daten, die Sie besitzen, profitieren und somit eine Art Grundwert schaffen.

 

Was meinen Sie mit "kritischer" Innovation?
Kritische Innovation bedeutet, sich jenen Elementen zu widersetzen, die einen innovativen Fortschritt hemmen, wie z.B. Elemente, die Reibung und Hindernisse zur Aufrechterhaltung eines kreativen Umfelds schaffen (d.h. Beschaffungsvorschriften und hal monopolisierte Marktsegmente).    

 

Welches Art von Lernen hat Ihr Leben verändert?
Je mehr man lernt, desto mehr einem bewusst, wie wenig man eigentlich weiss.

 

Wer ist Ihr bester Lehrer?
Meine Kinder, meine Frau und meine Fehler.

 

Was wollen Sie lernen, aber Sie haben sich noch nicht getraut?
Hubschrauberpilot, Doppel-Backflip und Basejumping.


     
Welche Lehren haben Sie aus dem Scheitern gezogen?
Mehr scheitern, aber schneller.

 

Was haben Sie bei Ihrem letzten Aufenthalt beim Caux Forum gelernt?
Eine breiter angelegte Denkweise durch den Input einer allgegenwärtigen vertikalen Vielfalt.

Verlernen für den Wandel

 

Biliana Vassileva

 

Biliana, Sie sind Coach und Beraterin mit umfangreicher Erfahrung im Bereich der sozialen Innovation und des sozialen Wandels. Mussten Sie etwas verlernen?
Ich musste verlernen, mich selbst zu ernst zu nehmen, und ich bin noch dabei, es zu lernen. Ich lerne auch, den Gedanken in meinem Kopf nicht zu sehr zu vertrauen.


In Ihrer Arbeit konzentrieren Sie sich auch auf die Rolle des Scheiterns. Welche Lehren haben Sie aus dem Scheitern gezogen?
Es heisst, es sei wichtig, aus Versagen zu lernen, indem man es analysiert. Das richtig ist, aber wir müssen die Lektion aus dem Versagen in Aktion umsetzen und nicht nur in Wissen... sonst werden wir durch die Erfahrung des Versagens gelähmt. Es ist wie nach einem Unfall, man muss wieder in die Situation zurückkehren. Wenn man zum Beispiel vom Pferd gefallen ist, muss man so schnell wie möglich wieder hinaufsteigen, um keine Angst davor zu bekommen. Dazu braucht es viel Mut, Kreativität und Vertrauen in sich selbst.


Wie hindert uns ein Misserfolg daran, erfolgreich zu sein?
Das tut er nicht. Tatsächlich hilft uns Versagen, erfolgreich zu werden. Was uns jedoch im Weg steht, sind unsere Ängste.
Ich habe gelernt, dass es fünf Arten von Ängsten gibt, die wir überwinden müssen, um uns zu verändern:
1.    Die Angst, nicht gut genug zu sein. Um diese Angst zu überwinden, muss man Massnahmen ergreifen, die Selbstvertrauen aufbauen.
2.    Die Angst, dass wir miteinander konkurrieren müssen. Um dieser Angst entgegenzuwirken, müssen wir uns auf eine Zusammenarbeit mit anderen einlassen.
3.    Die Angst vor dem Unbekannten. Hier geht es darum, kreativ zu sein, Dinge auszuprobieren, bis sie funktionieren. Das zeigt die Richtung an, in die wir gehen müssen.
4.   Die Angst, unser Ziel nicht zu erreichen. Um mit dieser Angst umzugehen, müssen wir lernen, Versagen zu akzeptieren und es zum eigenen Vorteil zu nutzen.
5.    Die Angst, erfolgreich zu sein. Das mag seltsam klingen, aber es ist eine echte Angst. Wie werde ich mich verändern, wenn ich erfolgreich bin? Werden mich meine Familie und Freunde noch lieben? Diese Angst kann uns lähmen. Die Antwort lautet also: versuchen Sie es, leben Sie es! Lassen Sie sich von der Realität überraschen!


Wodurch oder durch wen lernen Sie am besten?
Die Natur. In der Natur zu sein, entspannt mich, öffnet mich für Überraschungen. Vor 15 Jahren ging ich mit meinen Männern tauchen. Ich fragte mich, wie ich mit dem Widerstand im Kontext der Veränderung umgehen könnte. Plötzlich sah ich einen Fischschwarm, der in der Strömung schwamm und ihr folgte. Die Strömung veränderte sich ständig. Ich entdeckte, dass wir der Veränderung folgen, uns entspannen und mit ihr arbeiten müssen.


Was müssen wir lernen, um mit dem ständigen Wandel und der Unsicherheit umzugehen?
Wir müssen lernen, wieder über uns selbst zu lachen. Wir müssen lernen, über unsere Situationen zu lachen. Wir leben in einer Welt, die uns alles bietet, also hilft Humor, sich zu lösen, die lustige Seite zu sehen.


Wie können wir lernen, uns zu ändern?
Es ist schwer, sich zu ändern. Deshalb müssen wir auf uns selbst hören, wenn etwas nicht funktioniert. Wir müssen zuhören und lernen, auf unsere innere Stimme zu hören. Das Leben ist völlig vom Kontext abhängig, also fordert uns der Kontext auf, etwas Konkretes zu tun. Zu lernen, wie man sich verändert, bedeutet in Wirklichkeit, die Art und Weise zu verändern, wie ich über Veränderungen denke und wie ich Dinge tue, um mit meiner inneren Stimme und dem Kontext in Einklang zu sein.


Was wollen Sie lernen, aber Sie haben sich noch nicht getraut, es zu tun?
Ich bin mein härtester Kritiker. Deshalb möchte ich lernen, weniger zu urteilen und mich selbst mehr zu akzeptieren. Ich muss lernen, mir selbst zu vertrauen.


Was hat Sie das Leben gelehrt?
Wie wichtig es ist, für mich selbst zu sorgen, um für andere sorgen zu können. So kann ich einen Beitrag leisten und die Veränderung, die ich in der Welt sehen möchte, fördern.


 

 

 

Lernen für den Wandel

Rainer Gude

 

Rainer, woher kommt Ihre innere Motivation zum Lernen?

Ich bin wirklich neugierig und möchte wissen, "warum" und "wie"... Ich habe auch einfach Freude daran, neue Dinge aufzugreifen und fühle, dass es Teil des Wachsens und des Lebens im Allgemeinen ist.

 

Was wollen Sie lernen, aber Sie haben sich noch nicht getraut?

Eine andere Sprache, vielleicht Portugiesisch oder Norwegisch.


Was werden Sie als nächstes lernen?  

Ich freue mich auf die Lektüre des Buches "Das geheime Leben der Bäume" und möchte auch mehr über  Gartenarbeit erfahren.


Was würden Sie denjenigen empfehlen, die Schwierigkeiten haben, wieder mit dem Lernen zu beginnen?

Beginnen Sie mit etwas, das Spass macht. Unsere Schulbildung stand Lernen oft im Weg, da sie "erzwungen" und oft uninteressant war... Versuchen Sie, ein Spiel daraus zu machen oder fragen Sie sich, worüber Sie gerne mehr erfahren würden.


Was hat Sie das Leben gelehrt?

Geduld.


Was haben Sie bei Ihrem letzten Aufenthalt beim Caux Forum gelernt?  

Dass man mit einer guten Vorbereitung und einem tollen Team Sachen erreichen kann, von denen man nie dachte, dass man sie tun würde.... Zum Beispiel eine Diskussionsrunde zu einem Thema zu moderieren, über das ich vorher sehr wenig wusste.

Christine Beerlie square big

Caux ist ein ganz besonderer Ort, an dem man in einem geschützten Umfeld mit verschiedenen Themen experimentieren und kühnen Gedanken nachgehen kann, während man sich selbst treu bleibt.

Michelle Rickenbach, IT-Projektmanagement & Ökosystembeziehungen bei Panter AG

Das Caux Forum – Ethik in der Wirtschaft – bietet ein sehr offenes und ruhiges Umfeld für Gespräche, bei denen wir uns die Zeit nehmen zuzuhören. Das bedeutet, schwierige Themen können anders angegangen werden als in der Presse, wo die Berichterstattung immer dieselbe ist. Hier können wir Ideen mit neuen Ansätzen zu Ethik und Technologie austauschen.

Pater Eric Salobir, Präsident OPTIC Technology

Ich habe jede Sekunde dieser Konferenz genossen und hätte nie damit gerechnet, so viele interessante und herzliche Personen kennenzulernen. Ich reise mit vielen neuen Ideen, Gedanken und Freundschaften ab.

Bram Jonker, Manager für Innovation, Deloitte (Niederlande)

Ich verlasse die Konferenz bereichert und zufrieden und nehme wichtige Elemente für mein Berufsleben mit nach Hause.

Antonio Hautle, Global Compact Network Switzerland, Programmleiter & Netzwerkrepräsentant

 

Die Idee, über sich selbst nachzudenken und darüber zu reflektieren, was persönlich getan werden kann, um die Welt stärker zu beeinflussen, ist wirklich wichtig.

Tara Scanlan, Customer Success Group, Verkauf

Durch die Konferenz Ethisches Leadership im Business habe ich eine Denkweise, Wissen und Kontakte gewonnen, zum dazu beizutragen, dass unser digitaler Wandel zum Wohle der Menschheit erfolgt.

Tom Marshall, Community-Botschafter für Innovation, Deloitte (Niederlande)


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gebühren

Standard-Zimmer für 2 Personen
  • Unterbringung und Verpflegung*CHF 95 (1 Übernachtung)
  • ForumsgebührenCHF 360
  • GesamtCHF 455
Standard-Zimmer für 1 Person
  • Unterbringung und Verpflegung*CHF 120 (1 Übernachtung)
  • ForumsgebührenCHF 360
  • GesamtCHF 480
Premium-Zimmer für 2 Personen
  • Unterbringung und Verpflegung*CHF 145 (1 Übernachtung)
  • ForumsgebührenCHF 360
  • GesamtCHF 505
Premium-Zimmer für 1 Person
  • Unterbringung und Verpflegung*CHF 170 (1 Übernachtung)
  • ForumsgebührenCHF 360
  • GesamtCHF 530

* Preise pro Person mit Vollpension. Anmeldegebühr CHF 50 pro Person.

Zusatzübernachtungen vor oder nach dem Event können zum selben Preis gebucht werden.

Sie können auch als Tagesgast an einem Event teilnehmen. Unsere Forumsgebühr für Tagesgäste beträgt CHF 270 und umfasst die Teilnahme am Event, eine Mahlzeit und zwei Kaffee/Teepausen.  

Im Preis nicht inbegriffen ist die obligatorische Kurtaxe : CHF 5.00 pro Person pro Übernachtung (frei für Kinder bis 15 Jahren)

Klicken Sie hier für weitere Informationen zu unseren Preisen, möglichen Stipendien und unseren Zimmerangeboten.   

 


organizing team

Annika Hartmann

Annika Hartmann de Meuron

Leitung & Management - Ethisches Leadership im Business
Mulham Soufi

Mulham Soufi

Technologie & Logistik
Ghada Zribi

Ghada Zribi

Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit
Sonja Przulj

Sonja Przulj

Empfang & Betreuung
Aliaksei Babets

Aliaksei Babets

Technologie & Logistik
Sofia Sehin

Sofia Sehin

Fundraising & Sponsoring

#CauxForum #ethicalleadership #Tech4Good #SDGs

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