Eine neue Partnerschaft für eine nachhaltige Zukunft
Partnerschaft mit MyBluePlanet
08/12/2023
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Partnerschaft mit MyBluePlanet
Ignacio Packer im Gespräch mit Khulan Berger (Mitte) und Clément Van Eck Duymaer (rechts) von MyBluePlanet
Zum Auftakt von COP28 am 30. November 2023 als globalem Meilenstein für eine Bestandsaufnahme der Fortschritte des Pariser Abkommens und eine Angleichung der Klimaschutzbemühungen, freut sich Caux Initiativen der Veränderung, die Partnerschaft mit der Schweizer Organisation MyBluePlanet im Rahmen ihres Programms ClimateActions 4 Companies bekannt zu geben. Diese Zusammenarbeit verankert den Klimaschutz im Kern der Kultur und der Aktivitäten unserer Stiftung.
MyBluePlanet setzt sich für den Klimaschutz in der Schweiz ein und unterstützt Organisationen und ihre Mitarbeitenden bei der Entwicklung und Umsetzung von Aktivitäten für einen klimafreundlicheren Lebensstil. Gemeinsam arbeiten wir an einer nachhaltigeren Zukunft und befähigen unsere Gemeinschaft, eine zentrale Rolle in der globalen Klimaschutzbewegung zu spielen.
Bei Caux Initiativen der Veränderung haben wir bereits viel in die energetische und ökologische Umstellung des Caux Palace und der Villa Maria, unserem Zentrum für Dialog und Vertrauensbildung, investiert. Die Zusammenarbeit mit MyBluePlanet verstärkt unser Bestreben, durch unsere Arbeit im Rahmen einer Gastfreundschaft für den Wandel für Nachhaltigkeit einzutreten und unser Umweltbewusstsein bei unseren Mitarbeitern und Gästen zu fördern.
Durch ein anhaltendes Gefühl der Dringlichkeit in Bezug auf die Klimakrise streben wir danach, unser Bestmögliches zu geben, sowohl individuell als auch kollektiv.
Bleiben Sie dran und erfahren Sie in unseren nächsten Newslettern mehr über diese wirkungsvollen Initiativen für mehr Nachhaltigkeit im Caux Palace. Sie können sich hier anmelden.
Die Lücke in den globalen Bemühungen um Frieden und Demokratie schliessen
Eröffnungsfeier Caux Forum 2023
28/11/2023
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Eröffnungsfeier Caux Forum 2023
Das Caux Forum 2023 war ein unvergessliches Erlebnis. Es brachte 550 Menschen aus 72 Ländern zusammen, die verschiedene Kulturen und Sektoren repräsentierten, und hatte zum Ziel, die Teilnehmenden zu inspirieren, auszurüsten und zu vernetzen, um eine gerechte, friedliche und nachhaltige Welt aufzubauen.
Das diesjährige Caux Forum war besonders bedeutungsvoll, da es das erste Mal seit dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie wieder vor Ort stattfand. Auf dem Gelände des historischen Caux Palace wurden neue Beziehungen geknüpft und alte wieder aufgefrischt. Diese Verbindungen sind das Herzstück des Vermächtnisses von Caux. Der taiwanesische Teilnehmer Hsu Shoufeng drückte es so aus: "Der Austausch mit Menschen aus 72 Ländern ist eine Erinnerung an die menschliche Solidarität".
Das Forum 2023 bot eine breite Palette von Dialogen und Workshops zu zwei dringenden Themen: Wunden der Vergangenheit heilen und Vertrauen und Integrität in der Demokratie. Vor dem Hintergrund dieser Themen hiess Initiativen der Veränderung Expertinnen und Experten in Caux willkommen, deren kollektive Erfahrung und Weisheit als Grundlage für Dialog, Ideenfindung und Inspiration diente.
Das internationale Publikum des Caux Forums 2023 kam aus 72 verschiedenen Ländern (Foto: Leela Channer)
Caux bietet einen aussergewöhnlichen Rahmen. Es ermöglicht uns, über politische Rivalitäten und Polarisierungen hinwegzusehen. Es gibt uns den Raum, um nachzudenken, Meinungen auszutauschen und neue Aktionslinien zu entwickeln. Caux verbindet individuelles und kollektives Handeln und füllt damit eine Lücke in der gegenwärtigen Landschaft der globalen Bemühungen um Frieden und Demokratie.
Rea Gehring, Ministerin / Stellvertretende Leiterin der Abteilung Frieden und Menschenrechte, Schweizerisches Departement für auswärtige Angelegenheiten
Die Eröffnungsfeier des Caux Forums 2023 gab mit dem Thema "Demokratie stärken: Vom Trauma zum Vertrauen" den Ton der folgenden Konferenzen an. Vor einem internationalen Publikum, das aus mehr als 70 Ländern nach Caux gekommen war oder sich online zugeschaltet hatte, eröffnete Gerald Pillay, Präsident von IofC International, die Zeremonie mit einem Verweis auf die aktuelle Weltlage, die wachsende Bedrohung der Demokratie und den verheerenden Konflikt in der Ukraine: "Krieg bringt nie echte Siege, er tut nur weh und säht Gewalt und Hass in die nächsten Generationen. Wie können wir als Team zusammenarbeiten, um uns für den Weltfrieden einzusetzen? Können wir ein Symbol für neue Friedensschaffende oder Changemaker in der Weltgemeinschaft sein?"
Jacqueline Coté, Präsidentin von Caux Initiativen der Veränderung, hob hervor, wie Klimawandel, Vertreibung, Verknappung öffentlicher Güter und Pandemien, verbunden mit Konflikten in vielen Teilen der Welt, zeigen, dass wir alle miteinander verbunden sind. Sie betonte weiterhin, dass Initiativen des Veränderung erheblichen Einfluss ausüben kann: "Wir bringen Sie auf die individuelle Ebene, eine Ebene, die in der Reichweite eines jeden Menschen liegt. Veränderung beginnt bei jeder und jedem von uns. Wenn dies verinnerlicht wird, wird sich der Wandel in der Familie, der Gemeinde, dem Land, der Region vollziehen und schliesslich die globale Agenda beeinflussen."
Rea Gehring vertrat bei der Eröffnungszeremonie die Schweizer Regierung
An der Eröffnungsfeier nahm auch Rea Gehring, Ministerin und stellvertretende Leiterin der Abteilung Frieden und Menschenrechte des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten, teil. "Caux ist ein einzigartiger Ort", sagte sie dem Publikum. "Initiativen der Veränderung hat eine vielfältige und kreative Plattform geschaffen, um zu erforschen, wie wir kollektives Handeln durch unsere individuellen Bemühungen optimieren können." Das diesjährige Thema könne nicht passender sein. In einer Zeit, in der "die Spaltung und der Mangel an Vertrauen zwischen den Menschen tiefer geworden sind", betonte Gehring ausserdem die Bedeutung eines ständigen Dialogs, damit Demokratie funktioniere. "Caux bietet einen aussergewöhnlichen Rahmen. Es ermöglicht uns, über politische Rivalitäten und Polarisierungen hinwegzusehen. Es gibt uns Raum, um nachzudenken, Meinungen auszutauschen und neue Aktionslinien zu entwickeln. Caux verbindet individuelles und kollektives Handeln und füllt damit eine Lücke in der gegenwärtigen Landschaft der globalen Bemühungen um Frieden und Demokratie."
Wie in den vergangenen Jahren brachte das Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten Delegationen aus mehreren afrikanischen Ländern zum Caux Forum und wir sind dankbar für unsere Zusammenarbeit mit dem EDA, die seit mehr als 15 Jahren andauert.
Hauptrednerin Elena Zhemkova vertrat Nobelpreisträger Memorial (Foto: Leela Channer)
Hauptrednerin der Zeremonie war Elena Zhemkova, die Mitbegründerin und Geschäftsführerin von Memorial, einer russischen Menschenrechtsorganisation, die 2021 von der russischen Regierung verboten wurde. Memorial wurde 2022 gemeinsam Ales Bialiatski aus Belarus und das Centre for Civil Liberties in der Ukraine mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.
Zhemkova bezeichnete Ehrlichkeit als "ein Instrument zur Heilung historischer Wunden" und sprach über ihre Erfahrungen bei der Umsetzung und die damit verbundenen Herausforderungen. Als sie die Anfänge ihrer Arbeit mit Memorial beschrieb, stellte sie offen die Frage, warum es so lange gedauert hatte, bis sie begann, in die Tiefe zu gehen und mehr über die Opfer der Unterdrückung in ihrem Land zu erfahren. "Habe ich wirklich nichts gewusst? Oder wollte ich es nicht wissen?"
Angesichts schwieriger Situationen ermutigte sie die Zuhörenden, neue Wege zu finden, um die Wahrheit über die Vergangenheit zu fordern und "eine Zukunft zu schaffen, die das Prinzip der Gewaltlosigkeit, die Achtung der Menschenrechte und die Bedeutung jedes menschlichen Lebens in der menschlichen Geschichte hochhält". In Anspielung auf Caux schloss sie mit dem Bild der Besteigung eines Berges und der Hoffnung, dass, auch wenn der Gipfel vielleicht nicht erreicht werde, jede und jeder doch einen Beitrag leisten könne: "Der Frieden steht im Mittelpunkt von allem!"
Podiumsdiskussion unter der Moderation von Ignacio Packer, Geschâftsführer von Caux Initiativen der Veränderung (Foto: Leela Channer)
Mô Bleeker betonte, wie wichtig es sei, sich mit dem Erbe von Konflikten und Gräueltaten auseinanderzusetzen, indem man das Geschehene anerkenne und Verantwortung für die Bewältigung der Folgen übernehme. "Wenn wir uns ernsthaft um die Heilung der Wunden der Vergangenheit bemühen wollen, ist das Wie ebenso wichtig wie das Was", erklärte sie. "In der heutigen Welt ist der konstruktive Umgang mit Vielfalt nicht nur eine Herausforderung, sondern auch eine unserer grössten Chancen".
Sie schloss mit einem Zitat aus der Präambel der Schweizer Verfassung: "Setzen wir uns gemeinsam für eine Welt ein, in der die Stärke unserer globalen Gemeinschaft am Wohlergehen ihrer schwächsten Mitglieder gemessen wird", und forderte die Zuhörenden auf, "mutig, ethisch und kreativ" zu sein.
Von links nach rechts: Ignacio Packer, Elena Zhemkova, Corinne Momal-Valian, Mô Bleeker
Corinne Momal-Vanian betonte die Rolle der Jugend und forderte die Abwesenden auf, sich daran zu erinnern, dass dieselben jungen Menschen, die bei der Aushandlung von Friedensabkommen zurückgestellt würden, wahrscheinlich auch diejenigen seien, die sie umsetzen. "Junge Menschen haben, besser als Politikerinnen und Politiker, die Fähigkeit, sich die Zukunft vorzustellen. Sie sind in der Lage, sich selbst zu projizieren, und das müssen sie auch. Sie sind in der Lage, eine wichtige Rolle bei Versöhnungsbemühungen zu spielen", erklärte sie in ihrer leidenschaftlichen Ansprache und betonte, wie wichtig es sei, junge Menschen für ethische Rahmenbedingungen zu sensibilisieren, die es den Verantwortlichen ermöglichten, gerechte Entscheidungen zu treffen, die Verantwortung für Fehler zu übernehmen und den Menschen erneut in den Mittelpunkt zu stellen.
Der norwegische Künstler Sveinung Nygaard auf der Bühne des Caux Palace (Foto: Leela Channer)
Die Kunst hat schon immer eine wichtige Rolle bei der Vermittlung der Botschaft von Initiativen der Veränderung gespielt, und der norwegische Musiker Sveinung Nygaard setzte mit einer seiner Kompositionen einen künstlerischen Akzent. Nick Foster aus dem Vereinigten Königreich rundete die Eröffnungszeremonie ab und dankte dem Publikum und den Referentinnen und Referenten.
Wir sind dankbar für diesen Sommer und die vielen bereichernden Momente mit den Menschen, die nach Caux gekommen sind. Bunt, vielfältig, kreativ, inspirierend - das Caux Forum 2023 war der perfekte Beweis dafür, dass wir alle miteinander verbunden sind, egal woher wir kommen und wer wir sind. Eine Teilnehmerin brachte es so auf den Punkt:
So stelle ich mir die Menschheit vor: Menschen, die geduldig miteinander umgehen, Menschen, die unsere Vielfalt schätzen.
Manchmal kommen die Momente, die unser Leben prägen, ganz unerwartet. Für Lewis Cardinal begann ein solcher Moment mit einer nächtlichen Fahrt auf einen Berg und entwickelte sich zu einer lebenslangen...
Möchten Sie Ihre Inspiration, Ihre Ideen und Ihre Fähigkeiten diesen Sommer beim Caux IDG Forum zum Thema „Die Alchemie der Vergebung“ mit anderen Teilnehmenden teilen? Wir freuen uns auf Ihre Bewerbu...
Nach seiner Teilnahme an der Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums in Davos am 22. Januar 2026 reflektiert Ignacio Packer, Geschäftsführer der Stiftung Caux Initiativen der Veränderung, über eine Fra...
Der Bericht des Caux Forums für Demokratie 2025 (8. bis 12. Juli), das mehr als 350 Teilnehmende aus über 45 Ländern im Caux Palace zusammenbrachte, steht jetzt zur Verfügung.
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Sie möchten Ihre Inspiration, Ideen und Fähigkeiten an andere Teilnehmenden des Caux Forums für innere Entwicklungsziele (28. Juli - 1. August) in diesem Sommer in Caux weitergeben? Wir freuen uns au...
„In einer Demokratie trägt jeder und jede von uns die Verantwortung, sich zu engagieren, zuzuhören und einen Beitrag zu leisten. Es geht um mehr als ein politisches System. Es geht um Wahlmöglichkeite...
Die spanische Journalistin Victoria Martín de la Torre interessiert sich leidenschaftlich für Europa, Vielfalt und interreligiöse Beziehungen. Nach 15 Jahren als Pressesprecherin der Fraktion der sozi...
Inmitten der eskalierenden Konflikte unserer Welt erweist sich Kunst als mächtige Kraft, die falsche Vorstellungen in Frage stellt und positive Perspektiven fördert. Die zentrale Rolle von Künstlerinn...
On 25 - 28 January, some 60 CEOs and other senior staff came together under Chatham House Rules to share personal experiences on how to balance a sustainable business with integrity and trust. Executi...
Save the date für das Caux Forum 2024! In diesem Sommer führt Caux Initiativen der Veränderung in Zusammenarbeit mit Initiatives of Change International und mit Unterstützung weiterer zivilgesellschaf...
"Es ist so seltsam, dass man den Menschen beibringt, an Gott zu glauben, aber nicht, an sich selbst ". Die Reise der Musikerin Tsvetana Petrushina ist eine inspirierende Geschichte über die Suche nac...
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Als die indonesische Jurastudentin Agustina Zahrotul Jannah bei Google auf das Young Abassadors Programme (YAP) stiess, war sie aufgeregt und enttäuscht zugleich: aufgeregt, weil sie hoffte, dass es i...
Denys Smyschliaiev stammt aus der Ukraine, wo er geboren und aufgewachsen ist. Bevor er im August 2023 in die Schweiz kam, arbeitete er als Techniker und Verwaltungsangestellter in einer Sportschule, die von seinem Vater geleitet wurde. Dort war er insbesondere an der Organisation von Meisterschaften und verschiedenen technischen und organisatorischen Projekten beteiligt.
Abderrazak Rabouz wurde in Marokko geboren und kam 2010 in die Schweiz. Seine erste Anstellung fand er als Polyvalenz-Mitarbeiter und Sanitärinstallateur in einem Renovierungsunternehmen im Kanton Waadt, wo er von 2020 bis November 2023 arbeitete. Abderrazak spielt gerne Fussball und hat eine Leidenschaft für die orientalische Küche.
Herzlichen Glückwunsch an Montreux zur Auszeichung "UNESCO City of Music"
Eine wunderbare Gelegenheit zur Förderung von Kunst, Jugend und Nachhaltigkeit
09/11/2023
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Eine wunderbare Gelegenheit zur Förderung von Kunst, Jugend und Nachhaltigkeit
Wir gratulieren der Stadt Montreux zur Verleihung des prestigeträchtigen Labels "UNESCO City of Music", die somit neben Freiburg, das zur "City of Gastronomy" ernannt wurde, die erste UNESCO-Kreativstadt der Schweiz ist.
Montreux sticht besonders für seine herausragenden Bemühungen hervor, verschiedene kulturelle Akteurinnen und Akteure im Bereich der Musik zu vereinen. Dies hat zu einer lebendigen musikalischen Vielfalt geführt und umfasst verschiedene Genres, wie Jazz, Klassik, Elektronik und eine Vielzahl von Kulturschaffenden in der Region.
Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der Saison Culturelle de Montreux im Dezember diesen Jahres im Rahmen des Programms Emergences Musicales und darauf, Künstlerinnen, Künstler und ihr Publikum hoch oberhalb von Montreux in unserem Zentrum, dem historischen Caux Palace mit seinem reichem künstlerischen Erbe, willkommen zu heissen.
Unsere lokale Verankerung ist uns wichtig, und als Teil der Gemeinde Montreux sind wir bestrebt, unsere verschiedenen Räumlichkeiten, darunter das Theater, unsere Veranstaltungsräume und die malerischen Gärten, zu nutzen und zur Umsetzung dieses wichtigen Labels beizutragen.
Das Theater im Caux Palace bietet Platz für Veranstaltungen und Konzerte mit bis zu 385 Personen.
"In einer Zeit, in der unsere Welt vor immensen globalen und menschlichen Herausforderungen steht, besteht ein grosses Bedürfnis nach Orten des Trostes, der Kontemplation und der Erkundung einer möglichen Zukunft. Initiativen, die es uns ermöglichen, Kraft zu tanken und nachzudenken, sind unverzichtbar. Caux Initiativen der Veränderung freut sich auf eine bereichernde Partnerschaft mit Montreux, um das Angebot im Hinblick auf eine nachhaltige Zukunft und auf der Grundlage unsere Leitprinzipien gemeinsam auszubauen und zu verstärken.", sagt Anne-Catherine Sutermeister, die bei Caux Initiativen der Veränderung für Community Engagement, Kunst und Trainingsprogramme verantwortlich zeichnet.
Entdecken Sie den Caux Palace und seine Möglichkeiten und Angebote für kulturelle und musikalische Veranstaltungen
Unser Konzept einer Gastfreundschaft für den Wandel im Caux Palace umfasst eine Vielzahl von Angeboten für kulturelle und musikalische Veranstaltungen. (Foto: HATCH)
Anne-Catherine Sutermeister bringt mehr als 25 Jahre Erfahrung im Kulturbereich mit, sei es bei Kulturorganisationen (Théâtre de Vidy-Lausanne, Bibliothèque cantonale universitaire, Théâtre du Jorat), im Bereich der Fachhochschulausbildung (La Manufacture in Lausanne und HEAD-Genf), in der Kulturpolitik (Kanton Bern, Stiftungsrat von Pro Helvetia, Staat Wallis) oder als Beraterin und Ausbilderin (MAS in Kulturmanagement an der Universität Lausanne/Genf). Diese Erfahrungen ermöglichen ihr einen globalen Überblick auf den Kultursektor.
Ein Blog von Ignacio Packer, Geschäftsführer Caux Initiativen der Veränderung
03/11/2023
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Ein Blog von Ignacio Packer, Geschäftsführer Caux Initiativen der Veränderung
Die Genfer Friedenswoche ist ein führendes jährliches Forum im internationalen Kalender der Friedensförderung und bietet eine Plattform für den Austausch von Wissen und bewährten Praktiken zu einer Vielzahl von Themen im Zusammenhang mit Friedenskonsolidierung und Konfliktlösung.
Mit 64 Veranstaltungen, organisiert in drei Themenbereichen, feierte die Genfer Friedenswoche 2023 (30. Oktober - 3. November 2023) ihr 10-jähriges Bestehen und brachte 224 Referierende und mehr als 3.000 Teilnehmende aus aller Welt zum Thema "Vertrauen schaffen, Frieden schaffen - Eine Agenda für die Zukunft" zusammen.
Es war uns eine Ehre, an dieser Jubiläumsausgabe teilzunehmen, vertreten durch unseren Geschâftsführer Ignacio Packer, der am 2. November einen Workshop über die Frage moderierte, wie wir unsere kollektiven Fähigkeiten zur Bewältigung komplexer Herausforderungen und zur Förderung von Frieden und integrativen Gesellschaften verbessern können. Darüber hinaus nahm Daniel Clements, Programmleiter von Kreatives Leadership, als Redner und Facilitator teil und war zudem Co-Moderator der PeaceTalks-Veranstaltung am 1. November.
Doch nun, da der Vorhang gefallen und die Woche vorbei ist - wie geht es jetzt weiter? Vor dem Hintergrund der aktuellen geopolitischen Realitäten blickt Ignacio Packer auf eine Woche voller Emotionen,aber auch voller inspirierender Initiativen, ermutigender Geschichten, Zusammenarbeit, Hoffnung und neuen Möglichkeiten.
Wenn ich mir die heutige Realität ansehe, kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass wir manche der Grundprinzipien ignoriert haben, die bei der Verhütung oder Lösung aller Konflikte angewandt werden sollten: die acht Kernprinzipien des Friedens, die die Grundlage des Pakts für den Frieden bilden! Infolgedessen ist ein friedensstiftendes Vakuum entstanden, das meist von mächtigen Nationen gefüllt wird, die sich auf jene Konflikte konzentrieren, die sie selbst betreffen, anstatt das Gesamtbild zu betrachten.
Wir neigen dazu, die bewährte Prämisse der Verhandlung zu umgehen, welche ein entscheidendes Element ist, um die Verschlechterung schwieriger Situationen zu verhindern und zumindest die Möglichkeit bietet, eine unblutigen Lösung zu finden.
Das Schweigen und die Untätigkeit vieler mächtiger Führenden stellt heute eine Mitschuld am sinnlosen und übermässig brutalen Tod von Zivilistinnen und Zivilisten dar. Die anhaltenden Albträume vieler Menschen auf der ganzen Welt sind zudem eine Bedrohung für uns alle. Ist es möglich, dass wir den Weg zum Frieden vergessen haben?
Während der Genfer Friedenswoche 2023, die von der Genfer Plattform für Friedenskonsolidierung in Zusammenarbeit mit ihren Partneroganisationen organisiert wurde, haben wir darüber nachgedacht, wie wir Vertrauen stärken, Zusammenarbeit fördern und den Weg für eine friedlichere Zukunft ebnen können.
Die vergangene Woche war nicht nur eine einzigartige Gelegenheit, über die Erfolge und Rückschläge der Friedensförderung in der Vergangenheit nachzudenken. Ich bin sehr dankbar für die Möglichkeit, uns mit anderen auszutauschen zu können und für die Geschichten und bewährten Praktiken, über die gesprochen wurde. Es ist gut zu wissen, dass wir in unseren Friedensbemühungen nicht allein sind. Wir müssen die Erfahrung bestehender Initiativen und Fähigkeiten bestmöglich nutzen. Diese neuen Einsichten und konkreten und mutigen Empfehlungen, die aus der Genfer Friedenswoche hervorgehen, werden hoffentlich den Weg für eine starke Agenda für die Zukunft ebnen und uns in die Lage versetzen, aktuelle Probleme wirksamer anzugehen, Vertrauen aufzubauen, wo immer wir sind, und eine neue Agenda für den Frieden zu gestalten.
Botschafterin Patricia Danzi, Direktorin des Eidgenössischen Departements für Entwicklungszusammenarbeit (EDA), sagte bei der Genfer Friedenswoche: "Wir sollten jeden Tag des Jahres über Frieden sprechen." Initiativen der Veränderung glaubt, dass jeder Mensch etwas Einzigartiges zum Aufbau einer gerechten, friedlichen und nachhaltigen Welt beitragen kann. Als eine Bewegung, mit mehr als 75 Jahren Erfahrung im Bereich der Friedenskonsolidierung und Versöhnung, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt, konzentrieren wir uns daher auf die entscheidende Verbindung zwischen persönlichem und globalem Wandel und wollen Menschen und Organisationen inspirieren, unterstützen und ausrüsten, damit sie ihren Teil zum Aufbau einer besseren Gesellschaft beitragen können.
Dies ist unser Beitrag zur (Wieder-)Herstellung von Vertrauen über jene Spaltungen hinweg, die unsere Welt trennen, als eine zentrale Grundlage für einen nachhaltigen Frieden - auf der Genfer Friedenswoche und das ganze Jahr über. Lassen Sie uns gemeinsam, jeden Tag des Jahres, Schritt für Schritt auf dem Weg zu jenem Frieden vorankommen, den die Welt so dringend braucht!
Ignacio Packer ist seit Mai 2023 Geschäftsführer der Stiftung Caux Initiativen der Veränderung. Er verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung in der humanitären Arbeit und in Entwicklungsfragen, ist Experte für Menschenrechte und soziale Fragen und setzt sich stark für globale Schutzmassnahmen für Migranten und Flüchtlinge ein, mit besonderem Augenmerk auf insbesondere für Kinder und Jugendliche.
Maruee Pahuja (Indien) arbeitet an der Schnittstelle zwischen Kunst, Wissenschaft und menschlichen Beziehungen. Als Beraterin für Ausdruckskunst, bildende Künstlerin und Prozessbegleiterin untersucht ...
Die 12. Ausgabe der Genfer Friedenswoche (13.–17. Oktober) brachte Tausende von Friedensschaffenden, Diplomat.inn.en, Künstler.inne.n und Changemakern unter dem Motto „Peace in Action“ zusammen. In di...
Die Begegnungen zu Kunst und Frieden im Rahmen der Genfer Friedenswoche 2024, die am 18. Oktober 2024 stattfanden, nahmen uns mit auf eine eindringliche Reise durch verschiedene Formen des künstlerisc...
Welche Strategien sind wirksam, um Vertrauen zwischen Konfliktparteien aufzubauen, und welche Rolle spielt Vertrauen bei Heilung und Versöhnung, um nachhaltigen Frieden zu schaffen? Der Friedensworksh...
„Angesichts der zunehmenden Krisen brauchen wir dringend ein mutiges und ethisches Leadership!“, sagte Moderator Ahmad Fawai in seinen einleitenden Worten zur Friedensansprache mit dem Titel ‚Rising P...
Am 15. Oktober 2024 war Maruee Pahuja Podiumsteilnehmerin bei der diesjährigen Kofi-Annan-Friedensansprache, wo sie mit Mary Robinson, der ersten Präsidentin Irlands, ehemaligen UN-Hochkommissarin für...
Im Rahmen ihrer Partnerschaft und der Genfer Friedenswoche 2021 organisierten Initiativen der Veränderung Schweiz (IofC) und die Abteilung Frieden und Menschenrechte des Eidgenössischen Departements f...
Das Thema der Genfer Friedenswoche 2020 lautete: "Vertrauen nach einem Vertrauensbruch neu aufbauen: Wege zu einer Neuausrichtung der internationalen Zusammenarbeit". Am 6. November veranstalteten Ini...
Genf ist voll von Organisationen, die sich für Frieden, Menschenrechte und Wohlstand einsetzen, aber selten zusammenkommen. Jedes Jahr versucht die Genfer Friedenswoche, festgefahrene Muster zwischen ...
Am Montag, dem 5. Dezember 2016, erhielt IofC International gemeinsam mit 17 weiteren NGOs den Beobachterstatus für den Rat der Internationalen Organisation für Migration (IOM). Rainer Gude, Chargé de...
Frieden wird oft als ein komplexer Prozess angesehen, bei dem es darum geht, gesellschaftliche Möglichkeiten im Umgang mit Konflikten neu zu schaffen und institutionelle Funktionen zu stärken. Er ersc...
Fesselnde Lieder in drei Sprachen. Ein aussergewöhnlicher Ort. Und ein internationales Publikum verschiedenster Herkunft. Als Maria de la Paz und ihre talentierten Musiker am 13. September 2023 die Bühne des Theaters im Caux Palace betraten, liess ihr Auftritt niemanden gleichgültig.
Ihre Lieder, die sie vor mehr als 300 Zuhörenden vortrugen - darunter Vertretende des humanitären Sektors, lokaler Kulturvereine und Flüchtlinge - sprachen von Hoffnung, Leidenschaft, gemeinsamen Werten und Menschlichkeit, die über die Unterschiede unserer Herkunft und unseres Hintergrunds hinausgehen. Das Konzert war der Höhepunkt eines von Caux Initiatives of Change organisierten Abends, an dem auch Ansprachen von UNHCR und des Schweizer Vereins PAIRES über das Konzept der Gastfreundschaft für den Wandel und die Unterstützung und Integration von Menschen mit Migrationshintergrund gehalten wurden (mehr über unsere Zusammenarbeit hier).
Wendepunkte
Wenn man Maria de la Paz's Auftritt auf der Bühne sieht und ihre unbändige Energie und Ausstrahlung betrachtet, ist es schwer zu glauben, dass es ihr nicht in die Wiege gelegt wurde, Musikerin zu sein. Geboren in Argentinien als jüngstes von 7 Geschwistern, ging sie mit zweiundzwanzig Jahren nach Europa. Zu dieser Zeit war sie noch auf der Suche nach sich selbst und versuchte, ihren Platz im Leben zu finden. Die Schweiz wurde zu einem Ankerpunkt auf ihren Reisen. Sie begann als Strassenmusikerin zu arbeiten, doch sie warr anfangs sogar zu schüchtern, um die Menschen um sie herum anzuschauen. Eines Tages blieb ein Mann stehen und sagte: "Sie singen sehr gut...aber wir können Sie nicht wirklich hören"!
Es war einer der Wendepunkte in ihrem Leben und Maria de la Paz ist überzeugt, dass es bestimmte Momente und Begegnungen mit Menschen gab - einige scheinbar zufällig, andere offensichtlicher -, die einen grossen Einfluss auf sie als Person und als Musikerin hatten: "Ich spürte, dass das Leben mir Signale schickte, die mir zeigten, dass es eine Aufgabe gab, die ich erfüllen konnte. Dies gab mir eine Richtung, die ich erkunden konnte. Wenn ich singe, sehe ich anerkennende Blicke und höre die Leute sagen 'Danke', und ich antworte mit 'Nein, ich danke IHNEN!' Ich fühle mich wirklich wertvoll in dieser Welt."
Auf der Suche nach dem Funken
Auch heute noch tritt Maria de la Paz gerne in einem Rahmen auf, der ihr die Nähe zu ihrem Publikum ermöglicht, wie beispielsweise bei einem Unplugged-Konzert oder einem Festival, denn sie empfindet die natürliche Verbindung zu den Menschen um sie herum als eine zutiefst bereichernde Erfahrung. Und es ist diese Suche, Menschen zusammenzubringen, sie durch ihre Musik zu berühren, die heute im Mittelpunkt ihrer Arbeit als Künstlerin steht: "Wenn ich das Gefühl habe, dass ich den Menschen etwas zu geben habe, wird mein Selbstvertrauen gestärkt. Ich spüre Liebe, ein Gefühl, das immer stärker wird, und hier finde ich Freiheit. Wenn man auf der Bühne steht, hat man als Künstlerin das Bedürfnis zu spüren, dass man etwas zu geben hat. Und wenn ich das Gefühl habe, dass es eine Öffnung, einen Funken, eine Reflexion oder einfach ein Gefühl des Wohlbefindens im Publikum geben könnte - dann bin ich sehr dankbar!"
Der Funke sprang bei ihrem Konzert im Theater des Caux Palace auf jeden Fall über, wo sie das Publikum mit den poetischen Melodien und Texten der verstorbenen Künstlerin Lhasa de Sela in ihren Bann zog.
Für Maria de la Paz lebt Lhasas Vermächtnis in ihren Liedern weiter, die vom Leben, vom Anderen, von sich selbst und von der menschlichen Existenz erzählen: "Die Show existierte bereits, aber es war interessant zu sehen, wie sie zum Anlass des Konzerts in Caux passte. Wir haben nichts verändert, und ich hatte das Gefühl, dass es sehr zum Thema des Abends passte. Im Laufe des Konzerts spürte ich eine Logik in den Reaktionen des Publikums. Das ist schön, denn es macht einem klar, dass wir nicht allein sind und dass es so viel zu tun gibt."
Abschliessend sagt sie: "Die Menschheit war schon immer so, voller Widersprüche und Kontraste. Aber anstatt mich in Frustration und Hilflosigkeit zu ergehen, nutze ich meine Kreativität, um mich mit diesen Themen durch meine Musik auseinanderzusetzen."
Die Vergangenheit mit der Zukunft verbinden
Für Initiativen der Veränderung haben die Künste schon immer eine wichtige Rolle gespielt, wenn es darum geht, Menschen zu verbinden und Brücken über die Gräben unserer Welt zu schlagen. Unser Konzept der Gastfreundschaft für den Wandel zielt nicht nur darauf ab, den bestmöglichen Empfang und Service im Caux Palace zu bieten, sondern auch darauf, die Kraft des künstlerischen Ausdrucks zur Förderung von Verständnis, Versöhnung und positivem sozialem Wandel anzuerkennen. Die Botschaft von Maria de la Paz's Konzert entsprach genau diesen Werten. Wir freuen uns daher sehr, dass das Theater des Caux Palace weiterhin diesem Zweck dient und freuen uns darauf, weitere inspirierende Veranstaltungen anzubieten.
Wenn man auf der Bühne steht, hat man als Künstlerin das Bedürfnis zu spüren, dass man etwas zu geben hat. Und wenn ich das Gefühl habe, dass es eine Öffnung, einen Funken, eine Reflexion oder einfach ein Gefühl des Wohlbefindens im Publikum geben könnte - dann bin ich sehr dankbar!
Tauchen Sie ein in die Émergences musicales Montreux-Riviera im Caux Palace, wo junge Talente und Kreativität in einer spektakulären Kulisse zwischen Himmel, Bergen und Genfer See aufeinandertreffen. ...
The arts have a knack of connecting people, no matter their background or walk of life, and last week's series of concerts at the Caux Palace, organised during this year's edition of the Émergences mu...
Die Begegnungen zu Kunst und Frieden im Rahmen der Genfer Friedenswoche 2024, die am 18. Oktober 2024 stattfanden, nahmen uns mit auf eine eindringliche Reise durch verschiedene Formen des künstlerisc...
Wie sehen wir die Realität um uns herum? Und wie können Fotos einen Beitrag dazu leisten, Menschlichkeit darzustellen, selbst wenn die betroffene Person am Rande der Gesellschaft steht?...
Entdecken Sie den Bericht über die Online-Veranstaltung zu Lennart Segerstråles Meisterwerk im Speisesaal von Caux und sehen Sie sich die Aufzeichnung an!...
"Was für eine wunderbare Präsentation aus Geschichten und Musik", kommentierte ein Teilnehmer der Präsenz-Veranstaltung des diesjährigen Caux Forum Online, die auf Einladung am 1. August 2021 in der H...
Sprache und Musik können mächtige Werkzeuge sein, um Frieden und Wandel zu fördern. Und so standen sie am 2. Juli 2021 im Mittelpunkt der zweiten Veranstaltung im Rahmen des Kunstprogramms zur Feier v...
56 Teilnehmende aus aller Welt kamen am 29. Mai zu „Source and Inspiration“, der Eröffnungsveranstaltung des Kunstprogramms zum 75-jährigen Jubiläum des Konferenzzentrums in Caux. Die Veranstaltung bo...