Die CATS-Konferenz ist eröffnet!
Schwerpunke 2016: Die Nchhaltigen Entwicklungsziele der UNO (SDG)
27/07/2016
Mit dem Versprechen, politischen Wandel gemeinsam mit der nächsten Generation zu fördern, wurde CATS im wunderschönen Caux-Konferenzzentrum oberhalb von Montreux eröffnet.
“Wir müssen Kinder und Jugendliche dabei unterstützen, bei Entscheidungsfindungen mitzuwirken. Jeder sollte sich für Politik interessieren, nicht nur die oben an der Spitze.", sagte der Leiter der CATS-Konferenz Jonathan Levy bei der Eröffnungsveranstaltung.
Laut einer Schätzung der UNO starben 2015 rund 5.9 Millionen Kinder unter 5 Jahren. Ein Mensch von 8 lebte 2012 in extremster Armut und 800 Millionen Menschen leiden an Hunger.
Die UN-Mitgliedsstaaten verabschiedeten 2015 die sogenannten Globalen Ziele nachhaltiger Entwicklung (SDG), um Hunger und Armut zu bekämpfen, Bildung zu verbessern und die Umwelt zu schützen. Zur Umsetzung dieser Ziele müssen Kinder mit einbezogen werden.
Die Umsetzung der SDG beginnt in diesem Jahr und CATS möchte die Zusammenarbeit zwischen Kindern und Erwachsenen bei der Entscheidungsfindung fördern. Der Titel der diesjährigen Konferenz, die vom 27. Juli bis zum 1. August 2016 stattfindet, lautet: "Von Lokalem zu Globalem: Wie nehmen wir auf Entscheidungen Einfluss?"
Zu den Hauptreferentinnen und -referenten in diesem Jahr zählen die Europaparlamentsabgeordnete Julie Ward, der polnische Kinder-Ombudsmann Marek Michalak, der Kinderrechtsreporter Tako Rietveld und Esteban Quispe, ein 18-jähriger Student aus Bolivien, der Roboter aus Abfallmaterial herstellt.
Am Abschlusstag der CATS-Konferenz sollen Empfehlungen an Regierungen und internationale Institutionen (z.B. die UNO, den Europarat und die Europäische Union) herausgegeben werden, wie Kinder und Erwachsene bei der Umsetzung der SDG zusammenarbeiten können.
Zu den Schlüsselmomenten gehören ausserdem das CATS-Parlament am 29. Juli, wo Vorschläge zu Partizipation bei der Umsetzung der SDG diskutiert werden, sowie die "Nacht der Veränderung" am 31. Juli, wo über die besten Vorschläge abgestimmt wird.
CATS ist eine Konferenz, die von Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen gemeinsam organisiert wird. In diesem Jahr findet die Konferenz mit 310 Teilnehmenden statt, mehr als die Hälfte von ihnen sind Kinder und Jugendliche.
Jedes Jahr sind Interessenvertreter, zivile Organisationen, Repräsentierende verschiedener internationaler Organisationen und Regierungsgremien sowie junge Delegierte und Familien mit von der Partie.
CATS wird von Eurochild, der Universal Education Foundation, der Stiftung CAUX-Initiativen der Veränderung, Initiativen der Veränderung International und Child to Child organisiert. Ausgerichtet wird CATS von der Stiftung CAUX-Initiativen der Veränderung.

































Das IPF 2016 wurde am 20. Juli 2016 von Janet Lim mit ihrer Ansprache über ihre Arbeit bei der UNHCR eröffnet. Lim forderte die Teilnehmenden auf, zu überlegen, wie Basisprojekte genutzt werden könnten, um Migranten bei der Bewältigung gesellschaftlicher Probleme durch Massenmigration besser einzubeziehen.
















Am Ende des Abends diskutierten die Komiker bei einer Podiumsdiskussion mit dem Publikum. Die Zuschauer befragten sie nach kreativen Prozessen, dem Rassenkonzept und wie Humor zum Abbau von Spannungen eingesetzt werden kann. Manche sprachen über eigene Erfahrungen und Konflikte, andere kommentierten ihre Reaktion auf diese Art innovativer Comedy.
Für Jens war die Überwindung seines Hasses auf die Deutschen eine schwierige Angelegenheit. Aber nachdem er sich dazu durchgerungen hatte, fand er eine Liebe zu Deutschland, als er fünf Jahre lang bei Minenarbeitern im Ruhrgebiet lebte und "die Härte ihres Alltags und den Mut sah, mit dem sie sich für ihre Überzeugungen einsetzten". Er ist davon überzeugt, dass die Anstrengungen, die damals im Ruhrgebiet unternommen wurden, den dortigen Klassenkampf in eine Zusammenarbeit zwischen Unternehmensleitung und Arbeitern umwandelte.
Antoine Jaulmes, Präsident der Stiftung CAUX-Initiativen der Veränderung, eröffnete anschliessend offiziell die Konferenz AEUB und rief zu einer "notwendigen neuen Einstellung" auf, "um die Probleme Europas anzusprechen und den Mangel an Vertrauen zwischen europäischen Ländern zu überwinden."





Tilda Stickley berichtete von ihren Erfahrungen mit Flüchtlingen, von denen die meisten aus Syrien geflohen sind und dabei durch die Türkei auf die griechische Insel Chios gelangten. Sie sprach von ihrer Zeit in einem Frauenzentrum, wo Frauen und junge Mädchen abseits der harten Bedingungen der Flüchtlingslager einen sicheren Ort finden. Eines der Dinge, die Stickley auf Chios gelernt habe, sei die Tatsache, dass Interaktion wichtig sei. Es sei wichtig, "anderen zuzuhören."