Echte Schweizer Qualität heisst Schutz von Mensch und Umwelt
Echte Schweizer Qualität heisst Schutz von Mensch und Umwelt
10/10/2016
Heute wird die Konzernverantwortungsinitiative eingereicht. Hinter der Initiative steht eine breite Koalition aus rund 80 Organisationen der Zivilgesellschaft. Sie haben ein Ziel: Schweizer Qualität soll in Zukunft auch den Schutz von Mensch und Umwelt einschliessen.
Die Verantwortung der Schweiz ernst nehmen und die Reputation unseres Landes bewahren: Dafür stehen die rund 120‘000 gültigen Unterschriften für die Konzernverantwortungsinitiative, die heute bei der Bundeskanzlei eingereicht werden. Die Initiative orientiert sich an den 2011 einstimmig verabschiedeten Uno-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte. Sie verlangt, dass Schweizer Konzerne für ihre Geschäftsbeziehungen eine Sorgfaltsprüfung bezüglich Menschenrechten und Umweltschutz einführen. Das heisst: Schweizer Konzerne müssten künftig ihre Aktivitäten und jene ihrer Tochter- und Zulieferunternehmen auf Risiken für Mensch und Umwelt prüfen, diese mit geeigneten Massnahmen beheben und öffentlich darüber berichten. Kommt ein Konzern seiner Sorgfaltsprüfungspflicht nicht nach, soll er auch für allfällige Schäden haften, die seine Tochterfirmen im Ausland verursacht haben.
Für unsere Wirtschaft ist die Reputation der Schweiz ein wichtiges Gut. Schweizer Qualität steht für hohe Ansprüche, saubere Arbeit und den anständigen Umgang miteinander. Für Konzerne, die vom guten Schweizer Ruf profitieren, sollte auch klar sein, dass sie international anerkannte Menschenrechte und Umweltstandards respektieren. Leider ist das heute noch nicht überall selbstverständlich. Manche Konzerne mit Sitz in der Schweiz sind nach wie vor nicht bereit hinzuschauen und Risiken für Mensch und Umwelt zu vermindern und zu vermeiden. Deshalb schliesst die Konzernverantwortungsinitiative eine wichtige Lücke: Sie sorgt dafür, dass Schweizer Qualität in Zukunft auch den Schutz von Mensch und Umwelt beinhaltet.
International besteht ein klarer Trend hin zu verbindlichen Ansprüchen an Konzerne: Sowohl Europarat, EU-Parlament als auch acht nationale europäische Parlamente haben sich in den letzten Monaten für eine verbindliche menschenrechtliche Sorgfaltsprüfung ausgesprochen.
Der Verein Konzernverantwortungsinitiative besteht heute aus 80 Organisationen der Zivilgesellschaft, die jetzt gemeinsam in die Vorbereitung der Abstimmungskampagne einsteigen. Vor kurzem hat der Verein eine repräsentative Umfrage bei der Schweizer Bevölkerung durchführen lassen, deren Resultate bemerkenswert sind: 89 Prozent der Menschen wollen, dass Schweizer Konzerne verpflichtet werden, Menschenrechte und Umwelt auch im Ausland zu respektieren. Gar 92 Prozent sind der Meinung, dass sie auch dafür sorgen sollen, dass es ihre Tochterfirmen und Zulieferer tun. Das zeigt: Was die Politik auf die lange Bank schiebt, ist für die Bevölkerung längst ein wichtiges Thema.


Inzwischen ist 




































Mehr als 500 Menschen zu einem Braai-Mittagessen zusammen, um ihrer zu gedenken. Im Speisesaal waren Fotos ausgestellt, im Anschluss folgte ein Gedenkgottesdienst und ein gemeinsames Teetrinken. Das Geld, das dabei von den Anwesenden und der Stiftung CAUX-IofC gespendet wurde, wird einer Wohltätigkeitsorganisation, die ihrer Familie sehr wichtig ist, zukommen.



Die Teilnehmenden lauschten starken und inspirierenden Sprecherinnen und beschäftigten sich mit der Frage nach einem gelebten Frieden mit Kopf, Herz und Hand, im Leadership, durch Vergebung und über alle Spannungen und Trennung hinweg. Am 7. August fand eine Podiumsdiskussion zum Thema "Gelebter Frieden im Leadership" statt, an der Maryam Bibi, Gründerin von Khwendo Kor, Dr. Gill Hicks, Gründerin von M.A.D. for Peace, Dr. Rosina Wiltshire, erste CARICOM-Anwältin für Gendergerechtigkeit und Jin In, Gründerin von4GGL, teilnahmen. Sie gaben Beispiele dafür, wie Frauen sich engagieren und das Leben anderer dadurch verändern können. Dr. Gill Hicks sagte: "Leadership auf der Suche nach Frieden bedeutet, Initiative ergreifen und nicht darauf wartet, dass jemand anderes etwas tut."




















