Sprache und Musik für Frieden und Versöhnung

Ein Kunstevent zum 75. Jubiläum - 2. Juli 2021

27/07/2021
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Ein Kunstevent zum 75. Jubiläum - 2. Juli 2021

 

Sprache und Musik können mächtige Werkzeuge sein, um Frieden und Wandel zu fördern. Und so standen sie am 2. Juli 2021 im Mittelpunkt der zweiten Veranstaltung im Rahmen des Kunstprogramms zur Feier von 75 Jahren der Begegnungen in Caux. Die Veranstaltung bestand aus zwei Teilen, an denen der britische Musiker William Leigh Knight und die Schriftstellerin und Dichterin Yara Zgheib aus dem Libanon/USA teilnahmen.

 

William Leigh Knight screenshot 2 July 2021
William Leigh Knight bei der Präsentation seiner Lieder

 

Lieder zwischen Trance und Wandel: Erbstücke aus Caux

Im ersten Teil des Events trug der britische Musiker William Leigh Knight eine persönliche Auswahl von Liedern vor, die mit Caux in Verbindung stehen. Begleitet wurde er hierbei von John Collis mit Unterstützung von Cath Hutchinson. William liess sich bei seinem Konzept der „Erbstücke“ von einem Beitrag in einer britischen Radiosendung inspirieren. Dort wurden Gäste gebeten, zwei Lieder vorzutragen – eines, das sie inspiriert hat, und eines, das sie gerne weitergeben würden.

William begann mit dem Lied The Cowboy Carol, an das er sich von seinem ersten Besuch in Caux erinnerte und bezog auch einige neuere Kompositionen mit ein. Er endete mit Somewhere in the heart of a man aus dem Musical Jotham Valley aus den 1950er Jahren, das er bei diesem ersten Besuch in Caux gesungen hatte. Das Musical Jotham Valley dreht sich um den Kampf um den Zugang zu Wasser, ein Thema, das heute dringlicher ist denn je. Seinen Auftritt widmete William der Komponistin und Songschreiberin Kathleen Johnson Dodds, die Anfang des Jahres verstorben war.

 

Yara Zgheib screenshot 2 July 2021
Yara Zgheib im Gespräch mit Mary Lean

 

Die Macht der Poesie: Die Welt durch Schreiben über Wahrheit und Schönheit verändern

Im zweiten Teil der Veranstaltung ging es um das Leben und Werke von Yara Zgheib aus dem Libanon und den USA. Er begann mit einer Lesung ihres Essays On the Water, wunderschön vorgetragen von Anna Macleod.

 

Anna Macleod
Anna Macleod bei der Lesung von Yara Zgheibs Essay On the Water

 

Yara wurde von der Journalistin Mary Lean interviewt. Dabei sprachen sie nicht nur über ihre Werke, sondern auch darüber, wie Yara zum ersten Mal nach Caux kam und wie sie dort inspiriert wurde. Gemeinsam mit Mary initiierte Yara das Projekt 75 Jahre der Geschichten, die derzeit auf der Website von IofC Schweiz veröffentlicht werden – eine Kurzgeschichte für jedes Jahr seit 1946 über eine Person oder Gruppe, deren Leben sich durch einen Aufenthalt verändert hat.

Yara schreibt nicht nur kurze Essays auf ihrem Blog The Non-Utilitarian. Sie ist auch Romanautorin. Ihr zweiter Roman, No land to light on, wird nächstes Jahr veröffentlicht. Die Geschichte dreht sich um die Probleme von Menschen, die von den Änderungen der internationalen Reisebeschränkungen betroffen sind. Yara las einen Auszug aus dem Roman, eine kraftvolle Beschreibung des Herzschmerzes, der durch diese Regeln verursacht wird. Mehr zu Yara auf ihrer Webseite  yarazgheib.com.

 

Mary Lean screenshot 2 July 2021
Mary Lean bei ihrem Interview mit Yara

 

Die Aufzeichnung dieser Veranstaltung kann hier eingesehen werden. Eine besondere Erfahrung war, wie global wir während dieser Veranstaltung vernetzt waren: mit technischer Unterstützung aus Kenia und Ägypten, Beiträgen aus Boston in den USA und Grossbritannien und der Moderation aus Polen. Es kann eine ziemliche Herausforderung sein, dies alles zum Laufen zu bringen, aber wir lernen jedes Mal erneut dazu, wie wir es beim nächsten Mal noch besser machen können.

 

Entdecken Sie unsere Kunstveranstaltungen zum Jubiläum von 75 Jahren der Begegnungen

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Sie haben das Event verpasst? Sehen Sie hier das Replay.

 

Video: Mike Muikia

 

 

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26/07/2021
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Von Michael Smith

 

Im Jahr 1979 begann in Caux eine Reihe von Sommerkonferenzen für Familien, die von niederländischen Eltern organisiert wurden. Erik Andren und seine Frau Sheila kamen aus Grossbritannien, um daran teilzunehmen. Es war der erste von vielen Besuchen. 

Erik Andren in a spitfire
Erik im Cockpit einer Spitfire
Erik Andren book cover
Bookcover of Trickledown

Erik war ein warmherziger, extrovertierter Mensch - ein Architekt, Erfinder, Pilot und Dichter. Er wurde mit einem Herzfehler geboren und war im Alter von 12 Jahren der zwölfte und jüngste Mensch, der im Guy's Hospital in London am offenen Herzen operiert wurde. Zu seinen architektonischen Projekten gehörten Wohnhäuser in Grossbritannien und Einrichtungen, darunter Grossküchen und Geschäfte sowie für Flughäfen in aller Welt. Er beschäftigte sich früh mit Computern und erfand den Margin Maker, den Papiereinzug für die ersten Amstrad-Drucker. 

Bei einem Besuch in Caux in den ersten 1990er Jahren füllte Erik eines frühen Morgens 13 Seiten seines A4-Notizbuches. Es waren Gedanken für einen Kurs für angehende Politiker, Politikerinnen und junge Berufstätige in Osteuropa nach dem Zusammenbruch des Sowjetkommunismus 1989.

Das Konzept wuchs, obwohl einige seiner Kolleginnen und Kollegen skeptisch waren, ob es in den ehemals kommunistischen Ländern durchführbar wäre. Eriks "Changing Course" wurde 1993 lanciert und bildete die Grundlage für das IofC-Schulungsprogramm Foundations for Freedom (F4F). Der Kurs beleuchtete die Fragen einer persönlichen Integrität, welche die moralischen und ethischen Grundlagen der Demokratie bilden. Ein Schwerpunkt hierbei lag auf der Selbstprüfung und jenen Quellen der Inspiration, die zu effektivem Handeln führen. 

Trotz seiner eigenen starken christlichen Überzeugung war sich Erik bewusst, dass die Teilnehmenden des Kurses möglicherweise keine religiöse Bindung haben würden. Daher konzentrierte er sich darauf, dass sich die Teilnehmenden Zeit für persönliche Weiterentwicklung, Nachforschungen, Reflexion und Entscheidungen nehmen konnten (‘R&D: research and development, reflection and decision-making'), um ihre eigenen Schlussfolgerungen daraus zu ziehen.

 

Foundations for Freedom
Ein Treffen von Foundations for Freedom in Kiew, Ukraine, 2014

 

Foundations for Freedom, das zunächst von Grossbritannien und dann von der Ukraine aus operierte, hat inzwischen über 70 Kurse für mehr als 1 500 junge Führungskräfte in 15 mittel- und osteuropäischen Ländern sowie in Südafrika, Indien, Kanada und Australien durchgeführt. 

Erik leitete die meisten der ersten Kurse. Als seine Gesundheit und andere Verpflichtungen ihm das Reisen erschwerten, sorgte er dafür, dass andere mit ähnlicher Leidenschaft geschult wurden, um die Kurse weiterzuführen. 

...fühle ich, dass das Einzige, was ich wirklich tun möchte, darin besteht, anderen die Chance zu geben, die mir gegeben wurde, um eine tiefgreifende Veränderung im Leben und eine neue Bestimmung zu erfahren.

Ein Teilnehmer, ein Musiklehrer aus Rumänien, schrieb: "Ich wusste nicht mehr, was richtig und was falsch war und was ich tun sollte. Meine wichtigsten Werte waren Geld und Überleben geworden. Ich war unglücklich, gestresst und sehr verbittert... Jetzt fühle ich, dass das Einzige, was ich wirklich tun möchte, darin besteht, anderen die Chance zu geben, die mir gegeben wurde, um eine tiefgreifende Veränderung im Leben und eine neue Bestimmung zu erfahren."

Erik schrieb, dass sich in seinen Gedichten "das Leichte und das Ernste ziemlich gleichmässig mischen, wie es das Leben zu tun scheint, denn beim Lachen habe ich viel gewonnen." Eines von ihnen, Not the Bitter Men, befasste sich mit dem Aufbau von Vertrauen in Nordirland und wurde im britischen Parlament vorgelesen.

Nach seinem Tod im Jahr 2008 veröffentlichten Sheila und ihre Kinder Lindy und Ross eine Anthologie seiner Gedichte und Prosa mit dem Titel Trickledown.

 

Erik Andren F4F annual meeting 2019
Jahresvollversammlung 2019 von Foundations for Freedom

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Sehen Sie ein Video von Olga Shevchuk und Liubou Pranevich über das Regionaltreffen von Foundations for Freedom, 2014

 

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Diese Geschichte ist Teil unserer Serie "75 Jahre der Geschichten" über Einzelpersonen, die durch Caux eine neue Richtung und Inspiration für ihr Leben gefunden haben - eine Geschichte für jedes Jahr von 1946 bis 2021. Wenn Sie eine Geschichte kennen, die sich für diese Serie eignet, leiten Sie Ihre Ideen bitte per E-Mail an John Bond oder Yara Zhgeib. weiter. Wenn Sie mehr über die Anfangsjahre von Initiativen der Veränderung und das Konferenzzentrum in Caux erfahren möchten, klicken Sie bitte hier und besuchen Sie die Plattform For A New World.

 

  • Buchumschlag: Erik Andren, Trickledown, Kennedy & Boyd, 2019
  • Foto Spitfire und oben: Mike Smith
  • Fotos Foundations for Freedom: Initiativen der Veränderung
  • Video: Olga Shevchuk, Liubou Pranevich für Foundations for Freedom
  • Korrekturlesung: Maya Fiaux

 

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Books for Changemakers

Ein zweimonatlicher Buchklub in englischer Sprache

24/07/2021
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Ein zweimonatlicher Buchklub in englischer Sprache

 

Ein zweimonatlich stattfindender Buchklub in englischer Sprache, der Sie und andere Changemaker unterstützen soll. Tauchen Sie ein in wichtige und inspirierende Ressourcen und Ideen, tauschen Sie sich mit Gleichgesinnten aus und erforschen Sie Ihre innere Weisheit.

Hätten Sie gerne mehr Zeit und Raum, um einen Schritt zurückzutreten und eine breitere Perspektive auf Ihre Rolle und Ihre Arbeit als Changemaker zu gewinnen? Suchen Sie nach Möglichkeiten, sich in einem überschaubaren und geselligen Format mit anderen über einschlägige Ideen, Geschichten und Debatten über den Wandel auszutauschen?

Wir freuen uns, unsere neue Buchgruppe "Books for Changemakers" vorzustellen: ein zweimonatliches Treffen, um sich mit verschiedenen Themen, wie Rassentrauma, emotionaler Resilienz, Trauer und Verlust und kreatives Organisieren, auseinanderzusetzen.

Sie sind eingeladen, zu so vielen Sitzungen zu kommen, wie Sie möchten. Jedes Mal werden wir uns auf ein anderes Buch konzentrieren, das Sie entweder vollständig lesen oder durch frei verfügbare Artikel oder Autoreninterviews, erkunden können.

Books for Changemakers ist Teil des Programms Tools for Changemakers von Initiativen der Veränderung Schweiz.

 

 

Demnächst

 

  • 14 September, 17:30-19:00 CEST: Resmaa Menakem – My Grandmother’s Hands: Rassistisches Trauma und der Weg zur Heilung unserer Herzen und Körper. HIER ANMELDEN.
  • 16 November, 17:30-19:00 CEST: Joan Halifax – Standing at the Edge. Finding Freedom Where Fear and Courage Meet

 

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